Grüne wollen Kündigungsfristen für Arbeiter verlängern

Die Grünen wollen eine Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten bei den Kündigungsfristen erreichen. Dazu werde sie kommende Woche im Nationalrat einen Antrag einbringen, kündigte die Grüne Nationalratsabgeordnete Birgit Schatz in den "Salzburger Nachrichten" (SN) an.

Arbeiter können teilweise auf Grundlage der Gewerbeordnung von 1859 und des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches von einem Tag auf den anderen gekündigt werden, während für Angestellte eine Kündigungsfrist von mindestens sechs Wochen gelte, argumentiert Schatz. Dabei hätten Branchen wie die Metaller dank starker Gewerkschaften auch bessere Lösungen. Betroffen seien vor allem Menschen in Hilfsjobs mit ohnehin schlechter Entlohnung.
Oft gebe es Grauzonen bei der Zuordnung zwischen Arbeitern und Angestellten. In manchen Kollektivverträgen werde nicht mehr danach unterschieden. Viele Ungleichheiten etwa im Urlaubsrecht oder bei der Abfertigung habe man für Arbeiter und Angestellte bereits vereinheitlicht, zitieren die "SN" Rene Schindler von der Produktionsgewerkschaft Pro-Ge.
Der letzte große Brocken, für den man bis jetzt keine Lösung gefunden habe, sei das Thema Kündigungsschutz. Allerdings wolle die Gewerkschaft keine Verschlechterung für die Angestellten, während die Arbeitgeber die Verbesserung für Arbeiter ohne Ausgleich als zu teuer einstuften.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch