Grüne kritisieren niedrigen Beitrag Österreichs zum WFP

Wien - Die Grünen sehen Österreich erneut säumig bei den Zahlungen an das World Food Programme (WFP). Laut einem Fünf-Jahres-Ranking des WFP, das der APA vorliegt, liegt Österreich mit einem Beitrag von 8,55 Mio. Euro (von 2012 bis 2016) im Vergleich zu den anderen Geberländern nur auf Platz 50.

Der aktuelle Bericht zeige, dass Österreich "nichts dafür tut, tatsächlich die Hungerhilfe der UNO zu unterstützen", kritisierte die Grüne Sprecherin für Außenpolitik, Tanja Windbüchler. Sogar der Südsudan, Guatemala oder Burundi hätten in den vergangenen fünf Jahren mehr eingezahlt als Österreich. Im Ranking 2015 liegt die Alpenrepublik zwischen Brasilien und Sierra Leone auf Platz 34.

"Das ist inakzeptabel", empörte sich Windbüchler, die die sofortige Aufstockung um zusätzliche fünf Millionen Euro für das laufende Jahr forderte. Diese Forderung wollen die Grünen bei der Plenarsitzung des Nationalrats am heutigen Donnerstag mit einem Entschließungsantrag bekräftigen. In der Begründung heißt es, dass man Millionen Syrien-Flüchtlinge wegen Mittelknappheit die Nahrungsmittelrationen gekürzt habe.

2015 steuerte Österreich insgesamt 5,7 Millionen Euro für das WFP bei und liegt damit deutlich hinter vergleichbaren Ländern wie Schweden (82 Millionen Euro) und der Schweiz (76 Millionen Euro).

Aus dem Landwirtschaftsministerium hieß es auf APA-Anfrage, dass die österreichische Nahrungsmittelhilfe nicht nur über das WFP laufe. So zahle man jährlich 3,5 Millionen Euro an die UNO-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO und eine Million Euro an das Rote Kreuz.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

Newsticker

Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

Newsticker

Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

Newsticker

DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne