Gründer Bill Gross legt im Rechtsstreit mit Pimco nach

Im Rechtsstreit mit der von ihm gegründeten Fondsgesellschaft Pimco geht der bekannte Anleihe-Investor Bill Gross in die Offensive. Die Tochter der deutschen Allianz-Versicherung habe ihn fälschlicherweise bezichtigt, das Unternehmen abrupt verlassen zu haben, erklärte Gross am Dienstag. Diese Behauptung sei für ihn extrem rufschädigend gewesen und habe ihn hohe Geldsummen gekostet.

Gross hatte Pimco nach seinem Ausscheiden im September 2014 auf 200 Millionen Dollar (183,96 Mio. Euro) verklagt. Er sieht sich als Opfer einer Intrige von Pimco-Managern, die ihm seinen Anteil an den Bonus-Zahlungen bei Pimco geneidet hätten.

Eine Anhörung in dem Verfahren ist für den 14. März angesetzt. Ein Pimco-Anwalt erklärte, der Rechtsstreit habe keine Grundlage.

Gross hatte jahrelang den einst größten Anleihefonds der Welt, Pimco Total Return, geführt. Investoren hatten dort aber massiv Geld abgezogen, nachdem Gross sich mehrfach mit US-Staatspapieren verspekuliert hatte. Zudem gab es Kritik an seinem Führungsstil. Die Mittelabflüsse bei Pimco setzten sich auch nach Gross' Abgang fort.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma