Grossnigg plant keinen Rückzug aus eigenen Firmen

Der Sanierer und Investor Erhard Grossnigg wird nach seinem angekündigten schrittweisen Rückzug aus dem operativen Geschäft in jenen Gesellschaften, wo er selbst Eigentümer ist, weiterhin als Geschäftsführer tätig sein. Er werde sich aber aus "einer Beteiligung nach der anderen" zurückziehen, sagte Grossnigg zur APA. Das betreffe nicht nur Firmen, an denen er beteiligt ist, sondern auch alle anderen.

Grossnigg, der im September seinen 70. Geburtstag feiert, begründet seinen schrittweisen Rückzug damit, dass er die "Jungen" zum Zuge kommen lassen will. Sein Rückzug werde nicht zu seinem Geburtstag abgeschlossen sein. Bei Binder+Co etwa werde er sein Aufsichtsratsmandat bereits auf der nächsten Hauptversammlung zurücklegen, bei Semper Constantia aber erst auf der HV für das Jahr 2016, also im Jahr 2017.

Grossnigg übt zudem noch Aufsichtsratsfunktionen bei Ankerbrot, Rail Holding (Westbahn, Westbus) und S&T aus. Nicht zurückziehen wird sich Grossnigg also etwa aus der E. F. Grossnigg Finanzberatung und Treuhandgesellschaft m.b.H. und der grosso holding sowie aus den Stiftungen.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen