Grossnigg plant keinen Rückzug aus eigenen Firmen

Der Sanierer und Investor Erhard Grossnigg wird nach seinem angekündigten schrittweisen Rückzug aus dem operativen Geschäft in jenen Gesellschaften, wo er selbst Eigentümer ist, weiterhin als Geschäftsführer tätig sein. Er werde sich aber aus "einer Beteiligung nach der anderen" zurückziehen, sagte Grossnigg zur APA. Das betreffe nicht nur Firmen, an denen er beteiligt ist, sondern auch alle anderen.

Grossnigg, der im September seinen 70. Geburtstag feiert, begründet seinen schrittweisen Rückzug damit, dass er die "Jungen" zum Zuge kommen lassen will. Sein Rückzug werde nicht zu seinem Geburtstag abgeschlossen sein. Bei Binder+Co etwa werde er sein Aufsichtsratsmandat bereits auf der nächsten Hauptversammlung zurücklegen, bei Semper Constantia aber erst auf der HV für das Jahr 2016, also im Jahr 2017.

Grossnigg übt zudem noch Aufsichtsratsfunktionen bei Ankerbrot, Rail Holding (Westbahn, Westbus) und S&T aus. Nicht zurückziehen wird sich Grossnigg also etwa aus der E. F. Grossnigg Finanzberatung und Treuhandgesellschaft m.b.H. und der grosso holding sowie aus den Stiftungen.

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