Grossnigg plant keinen Rückzug aus eigenen Firmen

Der Sanierer und Investor Erhard Grossnigg wird nach seinem angekündigten schrittweisen Rückzug aus dem operativen Geschäft in jenen Gesellschaften, wo er selbst Eigentümer ist, weiterhin als Geschäftsführer tätig sein. Er werde sich aber aus "einer Beteiligung nach der anderen" zurückziehen, sagte Grossnigg zur APA. Das betreffe nicht nur Firmen, an denen er beteiligt ist, sondern auch alle anderen.

Grossnigg, der im September seinen 70. Geburtstag feiert, begründet seinen schrittweisen Rückzug damit, dass er die "Jungen" zum Zuge kommen lassen will. Sein Rückzug werde nicht zu seinem Geburtstag abgeschlossen sein. Bei Binder+Co etwa werde er sein Aufsichtsratsmandat bereits auf der nächsten Hauptversammlung zurücklegen, bei Semper Constantia aber erst auf der HV für das Jahr 2016, also im Jahr 2017.

Grossnigg übt zudem noch Aufsichtsratsfunktionen bei Ankerbrot, Rail Holding (Westbahn, Westbus) und S&T aus. Nicht zurückziehen wird sich Grossnigg also etwa aus der E. F. Grossnigg Finanzberatung und Treuhandgesellschaft m.b.H. und der grosso holding sowie aus den Stiftungen.

Wien (APA) - Schlechte Arbeitsbedingungen und schwere Umweltbelastungen durch die Leder- und Schuhindustrie bemängeln die NGOs Clean Clothes Kampagne (CCK) und Global 2000. Ein "Label-Check" soll Konsumenten Orientierung beim Schuhkauf liefern und so den ökologischen und sozialen Fußabdruck der Schuhe verringern helfen, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung.
 

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NGOs bemängeln Umweltbelastung durch die Leder- und Schuhindustrie

Berlin (APA/Reuters) - Deutschland nähert sich dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) zufolge der Hochkonjunktur. Es hob seine Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in diesem Jahr von 2,0 auf 2,3 Prozent und für 2018 von 2,2 auf 2,5 Prozent an. "Die deutsche Wirtschaft steht unter Volldampf", erklärten die Kieler Forscher am Donnerstag.
 

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Institut: Deutschland ist in Richtung Hochkonjunktur unterwegs

Washington (APA/Reuters) - In den USA sind die Weichen für die größte Steuerentlastung seit mehr als drei Jahrzehnten gestellt: Die Republikaner im US-Kongress einigten sich auf einen Gesetzesentwurf, über den noch vor Weihnachten abgestimmt werden soll. Nach fast einem Jahr im Amt wäre die Reform der erste große gesetzgeberische Erfolg für US-Präsident Donald Trump.
 

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Trumps Steuerreform bekommt letzten Schliff - Einigung auf Entwurf