Großhandelspreise 2017 um 4,6 Prozent gestiegen

Wien (APA) - Die Großhandelspreise sind in Österreich 2017 um 4,6 Prozent gestiegen, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. Verteuert haben sich vor allem Altmaterial und Reststoffe sowie Eisen und Stahl. Im Dezember lag der Index der Großhandelspreise um 3,2 Prozent über dem Wert von Dezember 2016. Im Vergleich zum Vormonat November sanken die Großhandelspreise um 0,1 Prozent.

Im Jahresvergleich 2016/2017 gab es einen Anstieg vor allem bei "Altmaterial und Reststoffe" (+52,0 Prozent), "Eisen und Stahl" (+17,0 Prozent), "Lebende Tiere" (+16,1 Prozent), "Sonstige Mineralölerzeugnisse" (+12,7 Prozent), "Nicht-Eisen-Metalle" (+11,8 Prozent), "Feste Brennstoffe" (+9,7 Prozent) sowie Sprit (inkl. Diesel)" (+8,1 Prozent). Verbilligt haben sich vor allem "Düngemittel und agrochemische Erzeugnisse" (-6,0 Prozent), "Spiele und Spielwaren" (-2,2 Prozent) sowie "Häute, Felle und Leder" (-1,3 Prozent).

Im Vergleich zum Dezember 2016 stiegen im Jahresvergleich insbesondere die Großhandelspreise bei "Altmaterial und Reststoffen" (+31,0 Prozent), "Technischen Chemikalien" (+19,2 Prozent), "Eisen und Stahl" (+17,9 Prozent) sowie "Blumen und Pflanzen" (+11,2 Prozent). Am stärksten verbilligten sich "Zucker, Süßwaren und Backwaren" (-2,5 Prozent), "Obst, Gemüse und Kartoffeln" und "Anstrichmittel" (je -2,0 Prozent).

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen