Großbritannien senkte Staatsanteil an Großbank Lloyds weiter

London - Die britische Regierung zieht sich weiter aus der Großbank Lloyds zurück. Die staatliche Beteiligung sei auf knapp unter 22 Prozent gesunken, teilte die zuständige Behörde UK Financial Investments am Donnerstag mit. Großbritannien hatte das Institut während der Finanzkrise gestützt und einen Anteil von 40 Prozent übernommen.

Die jüngste Reduzierung gehe auf den Verkauf von Aktien im Wert von 500 Mio. Pfund (678,89 Mio. Euro) zurück, erklärte Finanzminister George Osborne über den Kurznachrichtendienst Twitter. Damit habe der Staat von Llyods inzwischen neun Milliarden Pfund zurückbekommen.

Großbritannien hat für die Rettung seiner Banken in der Krise insgesamt 66 Mrd. Pfund Steuergelder ausgegeben.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht