Großbritannien senkte Staatsanteil an Großbank Lloyds weiter

London - Die britische Regierung zieht sich weiter aus der Großbank Lloyds zurück. Die staatliche Beteiligung sei auf knapp unter 22 Prozent gesunken, teilte die zuständige Behörde UK Financial Investments am Donnerstag mit. Großbritannien hatte das Institut während der Finanzkrise gestützt und einen Anteil von 40 Prozent übernommen.

Die jüngste Reduzierung gehe auf den Verkauf von Aktien im Wert von 500 Mio. Pfund (678,89 Mio. Euro) zurück, erklärte Finanzminister George Osborne über den Kurznachrichtendienst Twitter. Damit habe der Staat von Llyods inzwischen neun Milliarden Pfund zurückbekommen.

Großbritannien hat für die Rettung seiner Banken in der Krise insgesamt 66 Mrd. Pfund Steuergelder ausgegeben.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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