Großbritannien senkte Staatsanteil an Großbank Lloyds weiter

London - Die britische Regierung zieht sich weiter aus der Großbank Lloyds zurück. Die staatliche Beteiligung sei auf knapp unter 22 Prozent gesunken, teilte die zuständige Behörde UK Financial Investments am Donnerstag mit. Großbritannien hatte das Institut während der Finanzkrise gestützt und einen Anteil von 40 Prozent übernommen.

Die jüngste Reduzierung gehe auf den Verkauf von Aktien im Wert von 500 Mio. Pfund (678,89 Mio. Euro) zurück, erklärte Finanzminister George Osborne über den Kurznachrichtendienst Twitter. Damit habe der Staat von Llyods inzwischen neun Milliarden Pfund zurückbekommen.

Großbritannien hat für die Rettung seiner Banken in der Krise insgesamt 66 Mrd. Pfund Steuergelder ausgegeben.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker