Großbritannien startet Reprivatisierung von Royal Bank of Scotland

Die britische Regierung hat erstmals nach der Bankenrettung 2008 Anteile an der krisengeschüttelten Royal Bank of Scotland auf den Markt geworfen. Der Staat, der bisher 78,3 Prozent an RBS hielt, trennte sich von 630 Millionen Aktien zu je 330 Pence (4,7 Euro), teilte die Staatsholding UK Financial Investments am Dienstag mit.

Für das Paket von 5,4 Prozent der RBS-Aktien erhielt der Staat 2,1 Mrd. britische Pfund (rund 3 Mrd. Euro) von institutionellen Anlegern. Im Vergleich zum Ankauf inmitten der Finanzkrise bedeutet dies einen Verlust von etwa einer Milliarde Pfund. Beim Kauf hatte der Aktienkurs bei 502 Pence gelegen.

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