Großbritannien: Noch keine Reparaturen nach VW-Skandal

Wolfsburg/London - Volkswagen hat nach Angaben der britischen Regierung bisher entgegen eigener Darstellung noch keines der im Vereinigten Königreich vom Abgasskandal betroffenen 1,2 Millionen Dieselfahrzeuge nachgebessert. Die Nachrüstungen müssten zuvor sowieso von der Regierung genehmigt werden, sagte der Staatssekretär im Verkehrsministerium, Robert Goodwill, am Montag vor dem zuständigen Parlamentsausschuss.

Der Autobauer hatte am Freitag erklärt, der Rückruf von rund 2.000 Pick-ups vom Typ Amarok für ein Software-Update habe im Jänner begonnen, auch Seat und Audi-Modelle würden umgerüstet. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

In den USA war vor sieben Monaten durch die Umweltbehörde EPA öffentlich gemacht worden, dass VW bei Diesel-Autos eine Schummelsoftware eingesetzt hat, um die Abgasvorschriften zu umgehen. Weltweit sind elf Millionen Fahrzeuge betroffen.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite