Großbritannien: Noch keine Reparaturen nach VW-Skandal

Wolfsburg/London - Volkswagen hat nach Angaben der britischen Regierung bisher entgegen eigener Darstellung noch keines der im Vereinigten Königreich vom Abgasskandal betroffenen 1,2 Millionen Dieselfahrzeuge nachgebessert. Die Nachrüstungen müssten zuvor sowieso von der Regierung genehmigt werden, sagte der Staatssekretär im Verkehrsministerium, Robert Goodwill, am Montag vor dem zuständigen Parlamentsausschuss.

Der Autobauer hatte am Freitag erklärt, der Rückruf von rund 2.000 Pick-ups vom Typ Amarok für ein Software-Update habe im Jänner begonnen, auch Seat und Audi-Modelle würden umgerüstet. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

In den USA war vor sieben Monaten durch die Umweltbehörde EPA öffentlich gemacht worden, dass VW bei Diesel-Autos eine Schummelsoftware eingesetzt hat, um die Abgasvorschriften zu umgehen. Weltweit sind elf Millionen Fahrzeuge betroffen.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen