Großbritannien: Noch keine Reparaturen nach VW-Skandal

Wolfsburg/London - Volkswagen hat nach Angaben der britischen Regierung bisher entgegen eigener Darstellung noch keines der im Vereinigten Königreich vom Abgasskandal betroffenen 1,2 Millionen Dieselfahrzeuge nachgebessert. Die Nachrüstungen müssten zuvor sowieso von der Regierung genehmigt werden, sagte der Staatssekretär im Verkehrsministerium, Robert Goodwill, am Montag vor dem zuständigen Parlamentsausschuss.

Der Autobauer hatte am Freitag erklärt, der Rückruf von rund 2.000 Pick-ups vom Typ Amarok für ein Software-Update habe im Jänner begonnen, auch Seat und Audi-Modelle würden umgerüstet. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

In den USA war vor sieben Monaten durch die Umweltbehörde EPA öffentlich gemacht worden, dass VW bei Diesel-Autos eine Schummelsoftware eingesetzt hat, um die Abgasvorschriften zu umgehen. Weltweit sind elf Millionen Fahrzeuge betroffen.

Wien/Linz (APA) - Am Donnerstagvormittag ist die Befragung des Hauptangeklagten im Korruptionsprozess rund um die Bundeswohnungsprivatisierung und den Linzer Terminal Tower durch die Vertreter der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft bisher recht einförmig abgelaufen: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) machte von seinem Entschlagungsrecht als Angeklagter Gebrauch.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - Grasser antwortet nur der Richterin

Frankfurt am Main/Ankara (APA/AFP) - Die Türkei strebt einen intensiveren Freihandel mit der Europäischen Union an. In einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom Donnerstag schlug der türkische Finanzminister Berat Albayrak eine Ausweitung der Zollunion vor.
 

Newsticker

Türkei strebt intensiveren Freihandel mit Europa an

Graz (APA) - Die in Graz ansässige Elektrotechnikfirma Buchholzer und Partner GmbH hat am Donnerstag am Handelsgericht Insolvenz angemeldet und ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Dies teilten die Kreditschützer AKV, Creditreform und KSV mit. Betroffen sind rund 80 Dienstnehmer und über 210 Gläubiger. Die Passiva sollen über 4 Mio. Euro betragen, die Höhe der Aktiva sei noch zu prüfen.
 

Newsticker

Steirische Elektrotechnikfirma mit rund 4 Mio. Euro Passiva insolvent