Großbritannien: Industriestimmung trübt sich stärker ein als erwartet

London (APA/dpa-AFX) - Die Stimmung in der britischen Industrie hat sich im Juli eingetrübt. Wie das Institut IHS Markit am Mittwoch in London mitteilte, fiel der von ihm erhobene Einkaufsmanagerindex um 0,3 Punkte auf 54,0 Zähler. Analysten hatten im Schnitt mit 54,2 Punkten gerechnet.

Außerdem wurde der Stimmungsindikator für Juni nachträglich leicht nach unten korrigiert. Der Indexwert lag demnach bei 54,3 Punkten und nicht wie ursprünglich gemeldet bei 54,4 Punkten. Trotz des Rückgangs liegt der Indikator weiter deutlich über der Expansionsschwelle von 50 Punkten und signalisiert damit klar Wachstum.

Seit Jahresanfang hat sich die Industriestimmung tendenziell eingetrübt. Auch das gesamtwirtschaftliche Wachstum hat in Großbritannien spürbar an Fahrt verloren. Die Bank of England hatte deshalb eine für das Frühjahr erwartete Zinsanhebung nicht vorgenommen. An diesem Donnerstag steht die nächste Zinsentscheidung auf dem Programm, wobei Analysten mit einer Anhebung des Leitzinses um 0,25 Prozentpunkte auf 0,75 Prozent rechnen.

Istanbul/Washington (APA/dpa) - "Ich habe keinerlei finanzielle Interessen in Saudi-Arabien", sagt Donald Trump. Als Privatperson und US-Präsident hat er aber kräftig von den Ölmilliarden aus Riad profitiert. Welche Auswirkungen hat das auf den Fall Khashoggi?
 

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"Große Geschäfte!" - Trumps USA und Riad verbinden Milliarden

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank tauscht die Führung ihrer Transaktionsbank aus. Stefan Hoops, bisher Co-Vertriebschef der Kapitalmarktsparte, trete die Nachfolge von John Gibbons an, bestätigte ein Banksprecher am Donnerstag. Gibbons verlasse die Bankenbranche. Finanzkreisen zufolge wechselt er zu einem Kunden der Bank. Hoops wird wie sein Vorgänger Gibbons an Investmentbank-Chef Garth Ritchie berichten.
 

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Deutsche Bank tauscht Chef der Transaktionsbank aus

Wien (APA) - Österreich und China wollen über eine Nachfolgeregelung zu sogenannten Soft Loans verhandeln. Soft Loans sind staatlich gestützte Kredite für Unternehmen, die in Entwicklungsländern aktiv werden. Seit 2012 stehen sie für Investitionen in China allerdings nicht mehr zur Verfügung, weil das Land die dafür vorgesehene Obergrenze beim Einkommen pro Kopf überschritten hat.
 

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Österreich und China verhandeln Nachfolgeinstrument zu Soft Loans