Großbank BNP streicht Stellen im Londoner Investmentbanking - Insider

Die französische Großbank BNP Paribas will Insidern zufolge in diesem Jahr rund fünf Prozent ihrer Stellen im Londoner Investmentbanking abbauen. Die Zahl der Mitarbeiter werde dort um rund 170 auf etwa 3.100 sinken, sagte eine mit den Plänen vertraute Person. In Polen würden dagegen knapp 180 Banker eingestellt, womit dort die Belegschaft auf gut 500 steige.

Die Verlagerung von Arbeitsplätzen in Länder mit niedrigeren Löhnen steht vor dem Hintergrund, dass Frankreichs größtes Geldinstitut in den kommenden drei Jahren in der Sparte eine Milliarde Euro einsparen will. Dem Insider zufolge sollen auch in Italien einige Jobs wegfallen, während in Spanien, Portugal und Irland neue Mitarbeiter eingestellt werden.

Das Investmentbanking vieler Banken bekommt höhere Kosten durch verschärfte Vorgaben der Aufseher sowie einen Rückgang der Erträge zu spüren. BNP Paribas hatte bereits im April angekündigt, in der Abteilung in Frankreich bis zu 675 von rund 6.000 Stellen abzubauen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro