Großbank Bankia machte nach Fusion 235 Millionen Euro Verlust

Madrid (APA/Reuters) - Die spanische Großbank Bankia schreibt nach der Fusion mit der Konkurrentin BMN rote Zahlen. Im vierten Quartal verbuchte Bankia einen Verlust von 235 Mio. Euro, wie das viertgrößte spanische Geldhaus heute, Montag, mitteilte. Für die Integration von BMN verbuchte Bankia Kosten von 312 Mio. Euro - etwas mehr als die ursprünglich in Aussicht gestellten 300 Millionen.

Nach Gewerkschaftsangaben will Bankia 2.300 Stellen streichen. Bereinigt um Restrukturierungskosten legte der Gewinn im Zeitraum Oktober bis Dezember um 5,5 Prozent auf 77 Mio. Euro zu.

Bankia hatte die Übernahme der kleineren BMN für 825 Mio. Euro im Sommer angekündigt, seit Dezember ist die Fusion unter Dach und Fach. Beide Banken wurden durch die spanische Immobilienkrise schwer getroffen und mit mehr als 20 Mrd. Euro an Steuergeld gestützt. Spanien hält auch nach dem Zusammenschluss der beiden staatlich kontrollierten Institute die Mehrheit an Bankia, will seine Beteiligung aber reduzieren.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen