Großauftrag für Strabag in Polen: 118 Mio. Euro für Autobahnabschnitt

Österreichs größter Baukonzern, die börsennotierte Strabag, hat den Zuschlag für den Bau eines 15 Kilometer langen Autobahnabschnitts in Polen erhalten. Für 118 Mio. Euro werden neben dem Betonbelag auch 29 Brückenbauwerke, eine Autobahnmeisterei, zwei Rastplätze sowie mehrere Tierübergänge errichtet. Das teilte das Unternehmen heute, Donnerstag, in einer Aussendung mit.

Gleichzeitig saniert die Strabag bestehende Gemeinde- und Kreisstraßen in Polen. Für das Projekt sind 30 Monate Bauzeit veranschlagt, die Fertigstellung ist Mitte 2018 geplant. Der Abschnitt zwischen Wozniki und Pyrowice ist Teil der polnischen A1 und gehört zum Transeuropäischen Netz (TEN). Der Bau habe für die Region Priorität, hieß es von Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag. "Er verbindet sowohl den nördlichen Teil des Lands mit dem Süden als auch die Städte Schlesiens mit dem internationalen Flughafen Katowice in Pyrzowice."

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden