Großauftrag für Strabag in Polen: 118 Mio. Euro für Autobahnabschnitt

Österreichs größter Baukonzern, die börsennotierte Strabag, hat den Zuschlag für den Bau eines 15 Kilometer langen Autobahnabschnitts in Polen erhalten. Für 118 Mio. Euro werden neben dem Betonbelag auch 29 Brückenbauwerke, eine Autobahnmeisterei, zwei Rastplätze sowie mehrere Tierübergänge errichtet. Das teilte das Unternehmen heute, Donnerstag, in einer Aussendung mit.

Gleichzeitig saniert die Strabag bestehende Gemeinde- und Kreisstraßen in Polen. Für das Projekt sind 30 Monate Bauzeit veranschlagt, die Fertigstellung ist Mitte 2018 geplant. Der Abschnitt zwischen Wozniki und Pyrowice ist Teil der polnischen A1 und gehört zum Transeuropäischen Netz (TEN). Der Bau habe für die Region Priorität, hieß es von Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag. "Er verbindet sowohl den nördlichen Teil des Lands mit dem Süden als auch die Städte Schlesiens mit dem internationalen Flughafen Katowice in Pyrzowice."

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia