GroKo-Votum und Italien-Wahl: Eurokurs reagiert kaum

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Das SPD-Votum zugunsten einer Großen Koalition in Deutschland und der Wahlausgang in Italien spielen an den Finanzmärkten bisher kaum eine Rolle. Der Euro legte in den ersten Handelsstunden der Woche im Vergleich zum Freitagabend leicht zu. Für den DAX wird rund viereinhalb Stunden vor dem Start des Xetra-Handels ein leichtes Plus erwartet.

Beim Broker IG wurde der deutsche Leitindex zuletzt auf 11.940 Punkte und damit 0,22 Prozent höher als zum Xetra-Schluss am Freitag indiziert. In der vergangenen Woche war der DAX wegen der Erwartung steigender Zinsen und der Furcht vor einem weltweiten Handelskonflikt allerdings auch um rund viereinhalb Prozent gefallen. Beim Eurokurs gab es am Montagmorgen zunächst kaum Bewegung. Ein Euro kostete zuletzt 1,2323 Dollar und damit in etwa so viel wie am Freitagabend.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht