Große Banken bauten in Europa im 1. Halbjahr 21.000 Jobs ab

London (APA/Reuters) - Der Stellenabbau in der Finanzbranche setzt sich auch in diesem Jahr fort. In den ersten sechs Monaten sank die Zahl der Mitarbeiter bei den 25 größten Kreditinstituten Europas um 21.000 oder 1,2 Prozent, ergab eine am Dienstag veröffentlichte Reuters-Umfrage. Die Hälfte davon geht auf das Konto der niederländischen ING, die die Stellen ihres indischen Ablegers nicht mehr in ihren Büchern anführt.

"Die Banken scheuen sich nicht, verlustreiche Bereiche zu schließen", sagte Jason Kennedy, Chef des Personalberaters Kennedy Group, die vor allem Investmentbanken und Hedgefonds zu ihren Kunden zählt. "Man schämt sich dafür nicht." Die Banken stehen unter Druck, weil sie wegen strengerer Auflagen der Bankenaufseher mehr Risikokapital beiseitelegen müssen. 2013 hatten die Top-25-Banken in Europa rund 63.000 Jobs gestrichen.

Der Ratingagentur S&P zufolge haben einige Geldhäuser der Eurozone nicht genügend Liquidität. Dazu gehörten die Alpha Bank, Piraeus und die National Bank of Greece (alle Griechenland), die spanische Bankia und Banco Popular Espanol, Dexia Credit Local sowie die portugiesische Banco Espirito Santo. Einige dürften auf Hilfen der Europäischen Zentralbank angewiesen sein.

Wien (APA) - Die von der Regierung beschlossenen Auflagen für NGOs bei der Teilnahme an Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) sind laut einem Gutachten des Verfassungsjuristen Daniel Ennöckl von der Universität Wien europarechtswidrig. Die vorgesehene Offenlegung der Mitglieder widerspreche dem europäischen Datenschutzrecht, hieß es in einer Aussendung des Auftraggebers Ökobüro.
 

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UVP - Einschränkung von NGOs laut Gutachten rechtswidrig

München/Ingolstadt (APA/dpa/Reuters) - Trotz des verhängten Bußgelds von 800 Mio. Euro gegen Audi läuft das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft München gegen den Autohersteller weiter. Nach wie vor werde gegen 20 Beschuldigte ermittelt, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag. Mit der Geldstrafe sei lediglich ein anhängiges Ordnungswidrigkeitsverfahren abgeschlossen worden.
 

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Staatsanwaltschaft: Ermittlungsverfahren gegen Audi läuft weiter

Düsseldorf (APA/dpa) - Noch sind China und Bangladesch die mit Abstand wichtigsten Lieferländer für den Modehandel in Deutschland. Doch die Modeproduktion kehrt vermehrt nach Europa zurück, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung McKinsey, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und des Digital Capability Center Aachen hervorgeht.
 

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Modeproduktion kehrt zunehmend nach Europa zurück