Grippewelle kostet deutscher Wirtschaft 2,2 Milliarden Euro

Die Grippewelle, die derzeit zahlreiche Deutsche zur Bettruhe zwingt, kostet der deutschen Wirtschaft einem Bericht zufolge rund 2,2 Mrd. Euro. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) könne durch die Epidemie im ersten Quartal 2015 um 0,3 Prozentpunkte zurückgehen, berichtete die Zeitung "Welt" am Mittwoch unter Berufung auf Berechnungen des Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstituts (RWI).

"Die Influenza zählt zu den Krankheiten, die einen relativ großen wirtschaftlichen Effekt haben, weil sich viele Leute anstecken und sich viele Arbeitnehmer krankmelden", sagte der RWI-Konjunkturexperte Torsten Schmidt der "Welt". "Es wird weniger konsumiert und produziert." All dies belaste das Bruttoinlandsprodukt. Durch eine flächendeckende Impfung lasse sich der volkswirtschaftliche Schaden auf 0,12 Prozent des BIP oder 880 Mio. Euro begrenzen, rechnete er vor.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte