Griechisches Parlament soll über Novartis-Skandal beraten

Athen/Basel (APA/dpa) - Das griechische Parlament wird sich in den kommenden Monaten mit Korruptionsvorwürfen gegen mehrere Politiker in Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Begünstigung des Pharma-Unternehmens Novartis befassen. "Die Justiz übermittelt uns heute die Akten", sagte der griechische Justizminister Stavros Kontonis am Dienstag im griechischen Fernsehen.

Seinen Worten nach handle es sich um den "größten Skandal seit der Gründung des modernen griechischen Staates."

"Es handelt sich um eine Verleumdung", erklärte der ehemalige griechische Regierungschef Antonis Samaras. Sein Name stehe nach Presseinformationen auf der Liste der Personen, die in diesem Skandal verwickelt sein sollen. Der Pharmakonzern soll angeblich ihn und neun andere griechische Politiker sowie Tausende Ärzte bestochen haben, um die Preise für seine Medikamente zu erhöhen und den Markt durch die rasche Genehmigung von eigenen Produkten zu beherrschen.

Die griechische Justiz musste nach mehrmonatigen Untersuchungen den Fall dem Parlament weiterleiten, weil viele angeblich Verwickelte Parlamentarier sind und Immunität haben. Nun muss das Parlament nach einem Verfahren das mehrere Monate dauern wird, entscheiden, ob und wie die Justiz weiter ermitteln darf. Novartis Griechenland erklärte, das Unternehmen kooperiere mit der griechischen Justiz.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los