Griechischer Minister droht mit verspäteter IWF-Rückzahlung

Im festgefahrenen Schuldenstreit Griechenlands mit der Euro-Zone und dem IWF hat der griechische Innenminister Nikos Voutzis mit einer verspäteten Rückzahlung eines Kredits des Internationalen Währungsfonds (IWF) gedroht.

"Wenn bis 09. April kein Geld fließt, werden wir zuerst die Gehälter, Renten und Pensionen hier in Griechenland zahlen und bitten dann unsere Partner im Ausland um Einvernehmen und Verständnis, dass wir die 450 Millionen Euro an den IWF nicht pünktlich zahlen werden", sagte Voutzis dem "Spiegel" nach einer Vorabmitteilung. Die Verschiebung solle "im Einverständnis geschehen, damit kein Zahlungsausfall eintritt".

"Das Geld reicht noch bis Mitte April", sagte der Minister. Zudem bekräftigte er den griechischen Anspruch auf weitere Hilfszahlungen des Euro-Rettungsschirms EFSF und des IWF. Insgesamt geht es dabei um eine Summe von rund 7,2 Milliarden Euro. Das Land ringt seit Wochen mit seinen Geldgebern um die Reformauflagen für weitere Kredite. Die früheren Vereinbarungen der Vorgängerregierung in Athen lehnt die neue Regierung zum Teil wegen sozialer Härten ab. Die Gläubiger bemängeln, ein belastbarer Alternativvorschlag aus Athen liege bisher nicht vor.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte