Griechischer Minister droht mit verspäteter IWF-Rückzahlung

Im festgefahrenen Schuldenstreit Griechenlands mit der Euro-Zone und dem IWF hat der griechische Innenminister Nikos Voutzis mit einer verspäteten Rückzahlung eines Kredits des Internationalen Währungsfonds (IWF) gedroht.

"Wenn bis 09. April kein Geld fließt, werden wir zuerst die Gehälter, Renten und Pensionen hier in Griechenland zahlen und bitten dann unsere Partner im Ausland um Einvernehmen und Verständnis, dass wir die 450 Millionen Euro an den IWF nicht pünktlich zahlen werden", sagte Voutzis dem "Spiegel" nach einer Vorabmitteilung. Die Verschiebung solle "im Einverständnis geschehen, damit kein Zahlungsausfall eintritt".

"Das Geld reicht noch bis Mitte April", sagte der Minister. Zudem bekräftigte er den griechischen Anspruch auf weitere Hilfszahlungen des Euro-Rettungsschirms EFSF und des IWF. Insgesamt geht es dabei um eine Summe von rund 7,2 Milliarden Euro. Das Land ringt seit Wochen mit seinen Geldgebern um die Reformauflagen für weitere Kredite. Die früheren Vereinbarungen der Vorgängerregierung in Athen lehnt die neue Regierung zum Teil wegen sozialer Härten ab. Die Gläubiger bemängeln, ein belastbarer Alternativvorschlag aus Athen liege bisher nicht vor.

Wirtschaft

Aus für Niki: Airline ist pleite, Flieger bleiben am Boden

London/Brüssel (APA/Reuters) - Britischen Fluggesellschaften droht der EU-Kommission zufolge bei einem Brexit ohne Übergangsvereinbarungen der Verlust sämtlicher Flugrechte in der Europäischen Union. Die Airlines hätten dann keine Lizenzen mehr für Verbindungen in die EU sowie innerhalb der Staatengemeinschaft, warnte die EU-Kommission am Dienstag in einer Mitteilung an sämtliche Fluggesellschaften.
 

Newsticker

EU-Kommission warnt Britische Airlines vor Verlust von Flugrechten

Bellinzona (APA/sda) - Die am Regionalflugplatz Lugano operierende Darwin Airline ist endgültig bankrott und stellt den Betrieb ein. Das wurde am Nachmittag an einer Personalversammlung des Unternehmens deutlich, an der bereits ein Konkursbeamter beteiligt war.
 

Newsticker

Darwin Airline bankrott und stellt Betrieb ein