Griechischer Finanzminister Varoufakis in Restaurant attackiert

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis ist in einem Restaurant im Athener Szene-Viertel Exarchia angegriffen worden. Seine Frau Danae habe sich schützend vor ihren Mann gestellt und so die Attacke einer Anarchisten-Gruppe abgewehrt, so das griechische Finanzministerium.

Das Paar habe am Dienstagabend mit Freunden gegessen, als die Gruppe in den Innenhof des Restaurants gestürmt sei und sie aufgefordert habe, "ihre Gegend" zu verlassen, schilderte Varoufakis in einer Mittelung seines Ministeriums den Vorfall. Die Angreifer hätten mit Gläsern auf das Paar gezielt und versucht, an den Minister heranzukommen. Das sei ihnen aber nicht gelungen, und so seien sie unter Drohungen und Beschimpfungen abgezogen.

Es sei den Angreifern wohl eher darum gegangen, ihn einzuschüchtern als ihn zu verletzen, sagte Varoufakis. Nach dem Vorfall fuhren der Minister und seine Frau auf dem Motorrad nach Hause.

Das Szene-Viertel Exarchia ist häufig Schauplatz von Protesten linksgerichteter Demonstranten. Der stets betont lässig auftretende Minister hat in Griechenland wegen seines Widerstands gegen eine harte Sparpolitik viele Anhänger gewonnen. Allerdings steht er wegen seines luxuriösen Lebensstils auch in der Kritik. Politisch wurde er von Ministerpräsident Alexis Tsipras am Montag in den Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern aus der ersten Reihe abgezogen.

Wien/Bochum (APA) - Der deutsche Wohnimmo-Konzern Vonovia will sich nach der Übernahme der Wiener Conwert auch die österreichische Buwog mit rund 49.000 Wohnungen übernehmen. Am Montag kündigte Vonovia ein Übernahmeangebot an, das die Buwog mit 5,2 Mrd. Euro bewertet. Die Aktionäre sollen 29,05 Euro je Aktie erhalten, am Freitag notierten die Papiere bei 24,61 Euro. Buwog-CEO Daniel Riedl rät zur Annahme des Offerts.
 

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Vonovia will sich nach Conwert auch Buwog einverleiben

Wien (APA/dpa/AFP) - Internationale Tageszeitungen kommentieren die Einigung auf die ÖVP-FPÖ-Koalition am Montag wie folgt:
 

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Koalition - Internationale Pressestimmen

Wien (APA) - Im November ist die Teuerungsrate in Österreich im Jahresabstand wegen höherer Spritpreise auf 2,3 Prozent gestiegen, nach 2,2 Prozent im Oktober. Die wichtigsten Preistreiber waren Ausgaben für Wohnung, Wasser, Energie, gefolgt von jenen für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke. Ohne diese Komponenten hätte die Inflation nur 1,6 Prozent betragen, teilte die Statistik Austria am Montag mit.
 

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Inflation stieg im November auf 2,3 Prozent - Klar höhere Spritpreise