Griechischer Finanzminister Varoufakis in Restaurant attackiert

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis ist in einem Restaurant im Athener Szene-Viertel Exarchia angegriffen worden. Seine Frau Danae habe sich schützend vor ihren Mann gestellt und so die Attacke einer Anarchisten-Gruppe abgewehrt, so das griechische Finanzministerium.

Das Paar habe am Dienstagabend mit Freunden gegessen, als die Gruppe in den Innenhof des Restaurants gestürmt sei und sie aufgefordert habe, "ihre Gegend" zu verlassen, schilderte Varoufakis in einer Mittelung seines Ministeriums den Vorfall. Die Angreifer hätten mit Gläsern auf das Paar gezielt und versucht, an den Minister heranzukommen. Das sei ihnen aber nicht gelungen, und so seien sie unter Drohungen und Beschimpfungen abgezogen.

Es sei den Angreifern wohl eher darum gegangen, ihn einzuschüchtern als ihn zu verletzen, sagte Varoufakis. Nach dem Vorfall fuhren der Minister und seine Frau auf dem Motorrad nach Hause.

Das Szene-Viertel Exarchia ist häufig Schauplatz von Protesten linksgerichteter Demonstranten. Der stets betont lässig auftretende Minister hat in Griechenland wegen seines Widerstands gegen eine harte Sparpolitik viele Anhänger gewonnen. Allerdings steht er wegen seines luxuriösen Lebensstils auch in der Kritik. Politisch wurde er von Ministerpräsident Alexis Tsipras am Montag in den Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern aus der ersten Reihe abgezogen.

Wien/Paris (APA) - Der globale Rohstoffverbrauch wird sich aufgrund der expandierenden Weltwirtschaft und steigender Lebensstandards bis 2060 nahezu verdoppeln. Von derzeit jährlich 90 Gigatonnen soll der Verbrauch auf 167 Gigatonnen ansteigen, geht aus einem Vorausbericht zu einer OECD-Studie zum künftigen Rohstoffverbrauch hervor.
 

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OECD: Globaler Rohstoffverbrauch wird sich bis 2060 verdoppeln

Straßburg (APA/dpa) - Die EU-Kommission diskutiert am Dienstag (13.00 Uhr) in Straßburg über die umstrittenen italienischen Budgetpläne für 2019. Das Gremium der Kommissare werde das weitere Vorgehen im Streit mit der Regierungskoalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega beraten, hieß es im Vorfeld.
 

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EU-Kommission berät weitere Schritte im Haushaltsstreit mit Italien

Berlin/München (APA/Reuters) - BMW ruft wegen Problemen bei Klimaanlagen weltweit weitere 1,6 Millionen Autos zurück. Betroffen seien Diesel-Fahrzeuge, die vom August 2010 bis August 2017 produziert worden seien, teilten die Bayern am Dienstag mit. Bei den Autos könne Kühlflüssigkeit austreten, was im Extremfall einen Brand auslösen könnte.
 

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BMW ruft wegen Kühlmittel-Problemen weitere 1,6 Mio. Autos zurück