Griechischer Finanzminister Varoufakis: "Athen wurde zu viel Geld geliehen"

Athen - Der neue griechische Finanzminister Giannis Varoufakis hat die Aufnahme von immer mehr Krediten durch sein Land als aussichtslos charakterisiert. "Dieses Schneeballsystem muss aufhören", sagte er am Mittwoch bei der Übernahme seines Ministeriums. Die Geldgeber haben Griechenland nach seinen Worten "zu viel Geld" geliehen.

Das Problem der griechischen Schulden müsse neu geregelt werden. "Das habe ich bereits Eurogruppenchef (Jeroen) Dijsselbloem telefonisch gesagt und er hat Verständnis gezeigt", sagte Varoufakis. Wir brauchen einen europäischen New Deal", sagte er weiter.

Ein "Duell" zwischen Athen und den Geldgebern, wie einige Medien berichten, werde es nicht geben. Wenn der Eurogruppenchef Dijsselbloem am Freitag nach Athen komme, solle die Grundlage für ein Ende der Spannungen geschaffen werden, fügte der Finanzminister hinzu. Varoufakis versprach, Griechenland werde keine neuen Schulden machen. Die Griechen werden künftig "nur das ausgeben, was sie verdienen". Mit einer Gesellschaft, die Luxusartikel konsumiere, sei es "vorbei".

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte