Griechische Wirtschaft wächst 2017 schwächer als erwartet

Athen (APA/Reuters) - Die griechische Wirtschaft ist 2017 wieder gewachsen, allerdings langsamer als angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt legte um 1,4 Prozent zu, wie das Statistikamt des schuldengeplagten Landes am Montag in Athen mitteilte. 2016 schrumpfte die griechische Wirtschaft noch um 0,2 Prozent. "Das Ergebnis liegt damit unter den offiziellen Prognosen", sagte Ökonom Nikos Magginas von der National Bank.

Sowohl die EU-Kommission als auch die griechische Notenbank waren von 1,6 Prozent ausgegangen.

Am Jahresende ging dem Aufschwung die Luft aus: Zwar wuchs die griechische Wirtschaft von Oktober bis Dezember bereits das vierte Quartal in Folge, doch reichte es nur noch zu einem Mini-Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Im Sommer waren es noch 0,4 Prozent. "Die Konsumausgaben fielen schwächer aus als erwartet, was zeigt, dass die finanzielle Lage der Haushalte immer noch fragil ist", so Ökonom Magginas. Die Exporte schrumpften sogar. Dafür fuhren die Unternehmen ihre Investitionen um ein Viertel nach oben.

Griechenland ist seit Jahren auf Hilfen angewiesen und steckte lange in einer Rezession. In den nächsten Wochen winkt die Auszahlung weiterer 5,7 Mrd. Euro. Der Staat hat seit 2010 durch drei Rettungsprogramme von seinen europäischen Partnern und dem Internationalen Währungsfonds Hilfskredite von zusammen über 250 Mrd. Euro erhalten. Das dritte Programm läuft diesen August aus. Die Regierung in Athen will sich danach wieder Geld am Kapitalmarkt leihen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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