Griechische 10-Jahres-Renditen fast auf elf Prozent

Brüssel/Wien (APA) - Die neue griechische Regierung und damit verbunden ein sinkendes Vertrauen der Anleger wegen der Ankündigung, die Vereinbarungen des Sparpakets ändern zu wollen, haben am Donnerstag die Renditen für 10-Jahresanleihen weiter in die Höhe schnellen lassen. Mit 10,917 Prozent klopfte Athen schon an die Elf-Prozent-Grenze. Am Montag waren es noch 8,771 Prozent.

In den starken Euro-Staaten gab es zumindest gegenüber dem Vortag wieder sinkende Werte, während es leichte Anstiege in Irland, Spanien, Slowenien, Italien und Portugal gab.

Deutschland notierte bei 0,342 Prozent. Dann folgen Finnland (0,391 Prozent), die Niederlande (0,416 Prozent), Österreich (0,447 Prozent), Frankreich (0,578 Prozent), Belgien (0,663 Prozent), sowie Lettland (0,998 Prozent), Irland (1,147 Prozent), Litauen (1,298 Prozent), Spanien (1,465 Prozent), Slowenien (1,531 Prozent) und Italien (1,663 Prozent). Portugal kommt auf 2,377 Prozent und Schlusslicht Griechenland auf 10,917 Prozent.

Keine Daten aus der Eurozone lagen aus Luxemburg, Malta, Zypern, Estland und der Slowakei vor.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte