Griechenlands Wirtschaftsmisere wird bei Budgetzielen berücksichtigt

Die schlechte Wirtschaftslage in Griechenland wird zu weniger ambitionierten Budgetzielen im neuen Hilfsprogramm für Athen führen. Eine EU-Kommissionssprecherin sagte am Montag in Brüssel, die verschlechterte ökonomische Lage müsse bei der Formulierung neuer Ziele berücksichtigt werden.

Dies habe EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici in einem aktuellen Interview mit der griechischen Zeitung "Ethnos" klar gemacht. "Ganz offensichtlich hat sich die wirtschaftliche Situation deutlich verschlechtert im Vergleich zu Jahresbeginn", sagte die Sprecherin. "Es besteht Übereinkunft, dass dies berücksichtigt werden muss, wenn Budgetziele entschieden werden."

Dies sei Teil der laufenden Gespräche zwischen den Gläubigern und der Regierung in Athen über das neue Hilfsprogramm. Mit Reformen sollen die Voraussetzungen für ein neues Hilfsprogramm in Höhe von bis zu 86 Mrd. Euro geschaffen werden.

Keinen Kommentar gab es seitens der EU-Kommission am Montag zum Einbruch der griechischen Börse am ersten Tag nach ihrer fünfwöchigen Zwangspause. Eine Kommissionssprecherin sagte lediglich, die EU-Kommission nehme die Entscheidung der griechischen Stellen zur Kenntnis, die Börse wieder zu eröffnen. Wie üblich kommentiere die EU-Kommission aber keine Marktentwicklungen.

Brüssel (APA/dpa) - Die EU droht Nordkorea eine weitere Verschärfung von Sanktionen an. Wegen der atomaren Aufrüstung des Landes werde man in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern weitere Reaktionen in Erwägung ziehen, heißt es in einer am Donnerstagabend beim EU-Gipfel verabschiedeten Erklärung.
 

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EU droht Nordkorea neue Sanktionen an

Brüssel (APA) - Der EU-Gipfel in Brüssel hat ein "effektives und faires Steuersystem" für die Digitalwirtschaft verlangt. Die EU-Staats- und Regierungschefs forderten am Donnerstag die EU-Kommission auf, "angemessene" Vorschläge dafür bis Anfang 2018 vorzulegen.
 

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EU-Gipfel will Vorschlag für Digitalsteuer Anfang 2018

San Francisco/Mountain View (APA/dpa) - Der Fahrdienstvermittler Lyft hat sich frisches Geld bei Investoren besorgt. Die von CapitalG, einem Investmentfonds der Google-Mutter Alphabet, angeführte Finanzierungsrunde spült eine Milliarde Dollar (851,14 Mio. Euro) in die Kasse, teilte Lyft am Donnerstag mit. Insgesamt wurde die Firma von Geldgebern zuletzt nach eigenen Angaben mit 11 Mrd. Dollar bewertet.
 

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Uber-Rivale Lyft sammelt weitere Milliarde bei Investoren ein