Griechenlands 10-Jahres-Rendite auf neuem Rekordhoch

Griechenland kommt wirtschaftlich und finanziell immer stärker ins Trudeln. Die 10-Jahres-Renditen kletterten am Dienstag mit 13,446 Prozent auf ein neues Rekordhoch seit mehr als zwei Jahren. So teuer waren die Renditen für Athen seit Dezember 2012 nicht mehr. Die anhaltenden Unsicherheiten über eine fehlende Vereinbarung mit der Eurozone lassen das Vertrauen der Märkte weiter schwinden.

Keine Entscheidung wird auch beim informellen EU-Finanzministerrat und der vorgeschalteten Eurogruppen-Sitzung Donnerstag und Freitag in Riga erwartet. Zuletzt hatte der Europa-Chef des Internationalen Währungsfonds, Poul Thomson, aber trotz des Schuldenstreits der Währungsunion mit Athen von einem Hoffnungsschimmer gesprochen. Es sei etwas Schwung in die Gespräche gekommen, meinte er.

Gleichzeitig hieß es von der EZB, dass die griechischen Geldhäuser die finanzielle Hängepartie nicht mehr lange durchhalten, weil ihnen irgendwann die Sicherheiten ausgehen. So soll die Europäische Zentralbank bereits Szenarien für den Fall einer Staatspleite durchspielen, darunter die Ausgabe einer Art Parallelwährung in Athen, wurde erklärt. Allerdings hatte am Montag EZB-Vizepräsident Vitor Constancio im Europaparlament erklärt, dass selbst ein möglicher Staatsbankrott "noch nicht automatisch bedeutet, dass Griechenland deshalb aus dem Euro fliegt". Der Vertrag sehe gar nicht vor, dass ein Land formell oder juristisch aus dem Euro ausgeschlossen werde. "Wenn überhaupt, müssten solche Entscheidungen von der griechischen Regierung getroffen werden, nicht von uns."

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los