Griechenland - Zypern trifft Vorkehrungen für "Grexit"

Zypern hat Vorkehrungen für den Fall einer Staatspleite Griechenlands und eines Ausscheidens aus der Eurozone getroffen. "Ich glaube zwar, dass eine solche Gefahr nicht besteht", sagte Staatspräsident Nikos Anastasiadis am Freitag in Nikosia. Aber auf dem Papier habe die Regierung der Inselrepublik sich auf alle denkbaren Möglichkeiten eingestellt.

Er gehe davon aus, dass im Falle eines "Grexit" (Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone) die Gefahr für die zyprische Wirtschaft nicht besonders groß sei, sagte Anastasiadis laut der griechischen Online-Zeitung "tovima.gr.". "Aber auch wenn die Gefahr noch so gering ist, haben wir eine Reihe von Maßnahmen geplant."

Der Staatschef kündigte an, dass Zypern am kommenden Montag die letzten Einschränkungen für den freien Kapitalverkehr aufheben werde. Die Restriktionen waren 2013 in der Finanzkrise auf der Mittelmeerinsel verhängt worden. Zur Überwindung der Krise hatte Zypern EU-Hilfen in Anspruch nehmen müssen.

Wien/Paris (APA) - Der globale Rohstoffverbrauch wird sich aufgrund der expandierenden Weltwirtschaft und steigender Lebensstandards bis 2060 nahezu verdoppeln. Von derzeit jährlich 90 Gigatonnen soll der Verbrauch auf 167 Gigatonnen ansteigen, geht aus einem Vorausbericht zu einer OECD-Studie zum künftigen Rohstoffverbrauch hervor.
 

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OECD: Globaler Rohstoffverbrauch wird sich bis 2060 verdoppeln

Straßburg (APA/dpa) - Die EU-Kommission diskutiert am Dienstag (13.00 Uhr) in Straßburg über die umstrittenen italienischen Budgetpläne für 2019. Das Gremium der Kommissare werde das weitere Vorgehen im Streit mit der Regierungskoalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega beraten, hieß es im Vorfeld.
 

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EU-Kommission berät weitere Schritte im Haushaltsstreit mit Italien

Berlin/München (APA/Reuters) - BMW ruft wegen Problemen bei Klimaanlagen weltweit weitere 1,6 Millionen Autos zurück. Betroffen seien Diesel-Fahrzeuge, die vom August 2010 bis August 2017 produziert worden seien, teilten die Bayern am Dienstag mit. Bei den Autos könne Kühlflüssigkeit austreten, was im Extremfall einen Brand auslösen könnte.
 

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BMW ruft wegen Kühlmittel-Problemen weitere 1,6 Mio. Autos zurück