Griechenland zögert wegen Börsen-Crash mit Anleihen-Emission

Athen (APA/Reuters) - Der Kursrutsch an den Börsen verzögert Griechenlands Testlauf vor einer Rückkehr an den Kapitalmarkt. Die geplante Staatsanleihe mit siebenjähriger Laufzeit soll nun später begeben werden als bisher vorgesehen, wie die Thomson-Reuters-Tochter IFR aus Bankenkreisen erfuhr. An den Märkten war damit gerechnet worden, dass die Konditionen für die Emission am Dienstag festgelegt werden.

Doch wegen der Börsenturbulenzen wollte die Regierung in Athen lieber Vorsicht walten lassen. Nach einem Crash an der Wall Street zu Wochenbeginn ließen auch die Aktienmärkte in Asien und Europa kräftig Federn.

"Wir hatten den Eindruck, es wäre klug, auf stabile Verhältnisse zu warten", sagte ein Vertreter der Konsortialbanken. "Griechenland macht solche Deals nicht sehr oft und will sichergehen, dass es klappt. Sie sind überhaupt nicht in Eile." Die Emission gilt als Testballon, bevor das seit 2010 auf internationale Hilfe angewiesene Land im Sommer das Rettungsprogramm verlässt und sich wieder eigenständig refinanzieren will.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro