Griechenland will Debatte über Schuldenerleichterung nach Prüfrunde

Athen (APA/Reuters) - Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras rechnet mit Verhandlungen über langfristige Schuldenerleichterungen nach dem Abschluss der laufenden Überprüfung des Hilfspakets. Das Klima bei den jüngsten Gesprächen mit den Geldgebern sei "ungewöhnlich gut" gewesen, sagte Tsipras am Mittwoch vor Abgeordneten seiner Partei.

Die Regierung hatte zuletzt davon gesprochen, dass die Verhandlungen im Jänner abgeschlossen sein sollen.

Die Regierungen der Euro-Staaten haben versprochen, nach dem Ablauf des dritten Hilfspakets über Schuldenerleichterungen nachzudenken. Weitere Zusagen machten sie nicht. Das Hilfspaket mit einem Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro läuft bis August 2018. ESM-Chef Klaus Regling hatte erklärt, Erleichterungen würden dann auf Basis einer Schulden-Tragfähigkeitsanalyse erwogen.

Nach dem Willen von Tsipras soll sein krisengebeuteltes Land im kommenden Jahr finanziell wieder auf eigenen Beinen stehen. Griechenland hat seit Beginn der Schuldenkrise insgesamt rund 270 Mrd. Euro an Hilfen erhalten. Die Verschuldung liegt inzwischen bei 177 Prozent der Wirtschaftsleistung.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen