Griechenland verlässt Euro-Rettungschirm - EU-Kommission erfreut

Brüssel/Athen (APA) - Die EU Kommission hat sich am Montag erfreut darüber gezeigt, dass Griechenland das dreijährige Stabilisierungsprogramm im Rahmen des Euro-Rettungsschirms ESM verlässt. Das hoch verschuldete Land muss nun erstmals seit über acht Jahren ohne internationale Finanzhilfen auskommen. Dies sei ein wichtiger Moment für Griechenland und die Welt, sagte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

"Während die europäischen Partner ihre Solidarität demonstriert haben, haben die Griechen auf jede Herausforderung mit charakteristischem Mut und Hingabe geantwortet", so Juncker. Er habe immer dafür gekämpft dafür, dass Griechenland im Herzen Europas bleibe. Das griechische Volk beginne ein neues Kapitel und werde in ihm immer einen Alliierten, Partner und Freund haben, erklärte Juncker.

Auch der EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Pierre Moscovici Pierre Moscovici, zeigte sich erfreut. "Für Griechenland und seine Bevölkerung beginnt nach acht schwierigen Jahren ein neues Kapitel. Für die Eurozone wird ein symbolischer Schlussstrich unter eine existenzielle Krise gezogen." Aus dem dritten Hilfsprogramm für Griechenland seien 61,9 Mrd. Euro an Athen gezahlt worden.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018