Griechenland - Verhandlungen über Kreditrisiken der Banken

Bei den Verhandlungen der griechischen Regierung mit den Gläubigern über die Bedingungen für neue Hilfskredite stehen am Donnerstag die faulen Kredite der griechischen Banken im Mittelpunkt. Experten schätzten, es ginge um mehr als 120 Mrd. Euro Schulden, die nicht bedient werden, berichtete das Staatsradio.

Die Gläubiger fordern von Athen außerdem, Steuererleichterungen für Landwirte abzuschaffen und das Pensionsantrittsalter zu erhöhen. Dazu sollen das Streikrecht gesetzlich beschnitten und die Arbeitsmärkte liberalisiert werden.

Die griechische Finanzpresse äußerte am Donnerstag die Befürchtung, ein neues Überbrückungsdarlehen könne notwendig werden, weil die Zeit für eine Einigung mit den Gläubigern ablaufe. Am 20. August muss der hoch verschuldete Euro-Staat 3,2 Mrd. Euro an die Europäische Zentralbank (EZB) zurückzahlen. Die Regierung hatte sich am Mittwochabend optimistisch geäußert, bald eine Einigung zu erreichen.

Riga/Frankfurt (APA/dpa) - Nach seiner Festnahme wird Lettlands Zentralbankchef Ilmars Rimsevics von führenden Politikern des baltischen Euro-Landes zum freiwilligen Rückzug gedrängt. Regierungschef Maris Kucinskis sagte am Montag im lettischen Fernsehen, er könne sich nicht vorstellen, dass Rimsevics angesichts der "sehr ernsten" Vorwürfe einfach wieder an die Spitze des oberste Finanzinstitut Lettlands zurückkehrt.
 

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Nach Festnahme: Rücktrittsforderungen gegen Lettlands Zentralbankchef

Frankfurt (APA/dpa) - Der rasante Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland hat sich der Bundesbank zufolge im vergangenen Jahr insgesamt etwas abgeschwächt. "Während sich Wohnraum in städtischen Gebieten mit mehr oder weniger unvermindertem Tempo verteuerte, ermäßigte sich der Preisanstieg in Deutschland insgesamt etwas", schreiben die Experten in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.
 

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Bundesbank: Immobilienpreise 2017 etwas langsamer gestiegen

Hamburg/Vevey (APA/dpa) - Im deutschen Lebensmittelhandel bahnt sich ein Kampf der Giganten an: Edeka hat nach einem Bericht der "Lebensmittel Zeitung" damit begonnen, Schritt für Schritt rund 160 Nestle-Produkte aus dem Verkauf zu nehmen.
 

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Edeka legt sich mit Nestle an