Griechenland - Verhandlungen über Kreditrisiken der Banken

Bei den Verhandlungen der griechischen Regierung mit den Gläubigern über die Bedingungen für neue Hilfskredite stehen am Donnerstag die faulen Kredite der griechischen Banken im Mittelpunkt. Experten schätzten, es ginge um mehr als 120 Mrd. Euro Schulden, die nicht bedient werden, berichtete das Staatsradio.

Die Gläubiger fordern von Athen außerdem, Steuererleichterungen für Landwirte abzuschaffen und das Pensionsantrittsalter zu erhöhen. Dazu sollen das Streikrecht gesetzlich beschnitten und die Arbeitsmärkte liberalisiert werden.

Die griechische Finanzpresse äußerte am Donnerstag die Befürchtung, ein neues Überbrückungsdarlehen könne notwendig werden, weil die Zeit für eine Einigung mit den Gläubigern ablaufe. Am 20. August muss der hoch verschuldete Euro-Staat 3,2 Mrd. Euro an die Europäische Zentralbank (EZB) zurückzahlen. Die Regierung hatte sich am Mittwochabend optimistisch geäußert, bald eine Einigung zu erreichen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte