Griechenland - Varoufakis kritisiert Durchsickern der Reformliste

Die Geldgeber Griechenlands bestehen darauf, dass die griechische Reformliste nicht offiziell veröffentlicht wird. Das Durchsickern von Teilen dieser Liste untergrabe das Vertrauen zwischen den Verhandlungspartnern, erklärte der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis am Donnerstag im Parlament.

Zuvor war ein 26-Seiten-Dokument mit neuen Maßnahmen, die Athen an die Geldgeber vorschlägt, im Internet von der "Financial Times" veröffentlicht worden. Solche Aktionen "untergraben die Beziehungen zwischen den Staaten der EU", sagte Varoufakis. Es sei nicht die Entscheidung Athens, sondern der Geldgeber, dass die griechischen Vorschläge nicht offiziell veröffentlicht würden.

Wer die Liste durchsickern ließ, sagte Varoufakis nicht. Der Autor des Artikels arbeitet in Brüssel.

Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Industrie hat von der Europäischen Union ein selbstbewusstes Auftreten bei den anstehenden Handelsgesprächen mit den USA gefordert. "Europa darf sich nicht erpressen lassen", erklärte BDI-Präsident Dieter Kempf am Montag. Der Automobilverband VDA mahnte aber, die EU dürfe nicht mit Vorbedingungen in die Gespräche mit US-Präsident Donald Trump am Mittwoch gehen.
 

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Deutsche Industrie für selbstbewusste EU bei Gespräch mit Trump

München (APA/Reuters) - Europas größter Versicherer Allianz will seinen südeuropäischen Kunden künftig bei Schäden an Haus oder Wohnung gleich einen Handwerker ins Haus schicken können. Die Tochter Allianz Partners kauft vom Finanzinvestor Portobello Capital den spanischen Reparatur-Dienstleister Multiasistencia, wie der Versicherer am Montag in München mitteilte.
 

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Allianz kauft Handwerker-Service aus Spanien

Wien (APA) - Die österreichischen Unternehmen sind mit der aktuellen Wirtschaftslage zufrieden, haben aber ihre Erwartungen für die nähere Zukunft zurückgeschraubt. "Die Anzeichen verdichten sich, dass die nächsten Quartale zwar weiterhin eine positive Entwicklung, aber eine Abschwächung der Wachstumsdynamik bringen", geht aus dem aktuellen "WKÖ-Wirtschaftsbarometer" hervor.
 

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Gewerbliche Wirtschaft ist weniger optimistisch als zuletzt