Griechenland - Varoufakis: Athen bereitet keine Parallelwährung vor

Athen bereitet sich nach Worten von Finanzminister Yanis Varoufakis nicht auf die Einführung einer parallelen Währung zum Euro vor, um seine Staatsbediensteten bezahlen zu können. "Es gibt keine Lösung mit zwei Währungen. Für die Regierung gibt es nur eine politische Lösung", sagte Varoufakis Reportern am Mittwoch vor seinem Ministerium.

In den vergangenen Tagen waren vor allem in der internationalen Presse Berichte erschienen, wonach Athen sich angesichts einer drohenden Staatspleite angeblich auf die Einführung einer Parallel-Währung vorbereite. Eine Parallel- oder Komplementärwährung kann der Anfang für die Einführung einer neuen Währung sein.

Der Staat gibt in diesem Fall Schuldscheine (IOU nach dem englischen I owe you - ich schulde Dir) aus, mit denen im Inland Schulden, Pensionen und Löhne bezahlt werden. Athen hat immer größere Schwierigkeiten, Geld zusammenzukratzen, um seine Verpflichtungen im In- und Ausland zu erfüllen.

Der ehemalige Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Thomas Mayer, der Griechenland schon 2012 eine Parallelwährung vorgeschlagen hatte, hatte dem "Handelsblatt" bestätigt, dass er Ende April Varoufakis und Griechenlands Premier Alexis Tsipras in Athen getroffen habe. Bei dem Gespräch sei es "um die aktuelle Situation in der Eurozone und dabei auch um meinen früheren Vorschlag einer Parallelwährung" gegangen, sagte der Ökonom. Mayer hatte dem schuldengeplagten Griechenland 2012 die Einführung einer zweiten Währung neben dem Euro vorgeschlagen und diese Währung "Geuro" genannt.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen