Griechenland - Tusk hält Einigung "vor Ende April" für möglich

Madrid/Athen - Im Schuldenstreit mit Griechenland hat EU-Ratspräsident Donald Tusk eine Einigung "vor Ende April" als möglich bezeichnet. Vor Ostern rechne er nicht mehr mit Fortschritten, da die Prüfung der griechischen Sparvorschläge "sehr komplex" sei, sagte Tusk am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy in Madrid.

"Ich hoffe, dass wir bis Ende April ein Abkommen erreichen werden, das erscheint mir möglich", sagte Tusk. Gegenwärtig sei die finanzielle Lage in Griechenland "unter Kontrolle".

Rajoy bezeichnete es erneut als wünschenswert, dass Griechenland in der EU bleibe. Er hoffe, dass die laufenden Verhandlungen über die Sparmaßnahmen und Reformen von Erfolg gekrönt würden. Für die Europäische Union sei es "sehr wichtig", dass die Botschaft laute, dass die "Spielregeln eingehalten" werden; das müsse Griechenland verstehen.

Der griechische Vize-Finanzminister Dimitris Mardas äußerte sich im TV-Sender Skai zuversichtlich, dass "Mittwoch oder Donnerstag" mit den Gläubigern von EU und Internationalem Währungsfonds eine Einigung über die von Athen vorgeschlagenen Reformen erzielt werden könne.

Die Gläubiger-Institutionen verlangen, dass Athen vor der Auszahlung weiterer Hilfskredite eine detaillierte Liste mit Reformvorhaben vorlegt. Dies ist aus Sicht der Gläubiger noch nicht geschehen, sie fordern härtere Sparmaßnahmen. Sobald die Institutionen zugestimmt haben, müssen außerdem noch die Euro-Finanzminister grünes Licht geben, damit das pleitebedrohte Griechenland frische Notkredite aus dem verlängerten Hilfsprogramm erhalten kann.

London (APA/Reuters) - Sechs Monate vor dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens ist die erwartete massenhafte Verlagerung von Jobs in der Finanzbranche bisher ausgeblieben. Lediglich 630 Arbeitsplätze seien in andere Länder verschoben worden, geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Reuters-Umfrage hervor.
 

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Brexit - Britische Finanzbranche verlagerte bisher nur 630 Jobs

Wiesbaden (APA/dpa/Reuters) - Die gute Konjunktur hat die Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland im ersten Halbjahr 2018 um 46,5 Milliarden Euro sinken lassen. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte waren Ende Juni mit rund 1,93 Billionen Euro verschuldet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch auf der Basis vorläufiger Erhebungen mitteilte.
 

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Deutschlands Schuldenberg verringerte sich um über 46 Milliarden Euro

Mailand (APA) - Die Bank Austria-Mutter UniCredit reagiert mit einem "No comment" auf Mediengerüchte über eine angeblich 2019 geplante große Fusion mit einem englischen oder niederländischen Geldhaus. Die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" spekulierte am Mittwoch über Akquisitionspläne des UniCredit-Vorstandschefs Jean-Pierre Mustier im kommenden Jahr.
 

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UniCredit: No Comment zu Gerüchten über Fusionspläne 2019