Griechenland weist der Troika die Tür

Athen - Die neue griechische Regierung geht offenbar auf Konfliktkurs mit ihren internationalen Geldgebern: Die Regierung des Linkspolitikers Alexis Tsipras lehne eine Rückkehr der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) nach Athen ab, hieß es in griechischen Regierungskreisen am Freitag.

Griechenland strebe auch keine Verlängerung des milliardenschweren Hilfspakets an, das Ende Februar ausläuft, hieß es in Athen. Ein Sprecher des deutschen Finanzministeriums hatte zuvor in Berlin betont, dass weitere Finanzhilfen nur möglich seien, wenn sich auch die neue Regierung an die gemeinsam vereinbarten Reformauflagen halte. Der neue Ministerpräsident Tsipras hatte im Wahlkampf ein Ende der Sparpolitik angekündigt.

Nach der raschen Bildung einer Links-Rechts-Koalition unter Tsipras Führung und dem Stopp zentraler Privatisierungsprojekte ist unklar, wie das Land kurzfristig an dringend benötigte Hilfsgelder der europäischen Partner und des IWF kommen will. Bis zum 28. Februar läuft die Frist, um Hürden für die Zahlung der letzten Rate aus dem Euro-Hilfsprogramm auszuräumen. Eine Fristverlängerung will Deutschland nur mittragen, wenn das hoch verschuldete Land Reformzusagen einhält.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro