Griechenland - Telefonat Juncker-Tsipras: Fortschritte

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und der griechische Premier Alexis Tsipras zogen in einem Telefongespräch am Mittwoch eine Bilanz über die bisherigen Verhandlungen Athens mit der Eurozone. Juncker und Tsipras erklärten demnach beide, dass Fortschritte erzielt worden seien, um zu einem umfassenden Reformpaket zu kommen. Damit könnte auch eine erfolgreiche Lösung erzielt werden.

Vor allem sei es um die Modernisierung des Pensionssystems gegangen, das fair und finanziell nachhaltig sein solle, aber gleichzeitig Altersarmut vermeiden müsse, hieß es in einer Aussendung der EU-Kommission. Außerdem sei es um die Entwicklung der Löhne und der Arbeitsmarktreformen gegangen, um die Schaffung von Jobs zu unterstützen, Wettbewerbsfähigkeit und soziale Kohäsion zu fördern.

In diesem Zusammenhang stimmten beide Seiten überein, dass es ein effektives Tarifverhandlungssystem geben müsse. Dieses müsste auch den höchsten europäischen Standards entsprechen. Die konstruktiven Gespräche innerhalb der sogenannten Brüssel-Gruppe würden fortgesetzt.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018