Griechenland - Syriza-Fraktion wirft Geldgebern Erpressung vor

Berlin - Aus der Syriza-Partei des griechischen Premiers Alexis Tsipras kommt im festgefahrenen Schuldenstreit heftige Kritik an den Gläubigern. "Die Forderung der Geldgeber, vernichtende Maßnahmen wieder auf den Tisch zu legen, belegt, dass die Erpressung gegen Griechenland einen neuen Höhepunkt erreicht", sagte der Sprecher der Syriza-Parlamentsfraktion, Nikos Filis, am Donnerstag dem TV-Sender "Mega".

Seine Partei beharre darauf, dass eine Einigung eine Schuldenerleichterung beinhalten müsse. Das sieht Arbeitsminister Panos Skourletis genauso. Eine Einigung ohne Maßnahmen bei den Schulden könne es nicht geben, sagte er dem staatlichen Sender ERT.

Die Verhandlungen zwischen Tsipras und den Chefs der Gläubigerinstitutionen über einen Kompromiss sind in der Nacht ohne einen Durchbruch beendet worden. Angaben aus Verhandlungskreisen sollen die Gespräche auf Spitzenebene an diesem Donnerstag um 09.00 Uhr (MESZ) fortgesetzt werden, ehe ab 13.00 Uhr wieder die Euro-Finanzminister am Wort sein sollen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte