Griechenland - Spitzenrunde sucht vor EU-Gipfel Einigung im Streit

Brüssel (APA/dpa) - Die Geldgeber Griechenlands machen einen neuen Anlauf, um mit Athen ein Reform- und Sparpaket zu vereinbaren. In der EU-Kommission begann am Donnerstag ein erneutes Spitzentreffen mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras.

Daran nahmen dem Vernehmen nach wie bereits am Vortag EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, IWF-Chefin Christine Lagarde, der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, sowie Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem und der Chef des Euro-Rettungsschirms ESM, Klaus Regling teil. Die Spitzenrunde hatte in der Nacht ergebnislos getagt.

Das Reformpaket ist Voraussetzung für die Auszahlung von 7,2 Milliarden Euro blockierten Hilfen. EU-Diplomaten zufolge gibt es bis jetzt nur minimale Annäherung. Die Griechen hätten in quasi allen von den Geldgebern geforderten Punkten - etwa bei Pensionskürzungen und Steuererhöhungen - noch Einwände. "Die beißen einfach nicht an", sagte ein Diplomat.

Um 13.00 Uhr sollen erneut die Euro-Finanzminister in Brüssel zusammenkommen, am Nachmittag wird der EU-Gipfel in Brüssel beginnen. EU-Währungskommissar Pierre Moscovici schrieb auf dem Kurznachrichtendienst Twitter: "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg."

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Lufthansa kann nach Einschätzung eines Experten noch in diesem Jahr mit der Genehmigung der EU-Kommission für den Kauf eines großen Teils der insolventen Air Berlin rechnen - aber nur unter harten Bedingungen. "Es wird Auflagen geben, die noch über die Abgabe von Slots hinausgehen dürften", erklärte Luftfahrtexperte Ulrich Schulte-Strathaus am Dienstag bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt.
 

Newsticker

Lufthansa muss mit harten EU-Auflagen rechnen

Dallas (Texas)/New York (APA/Reuters) - Der US-Telekomkonzern AT&T will nach dem Einspruch der US-Regierung die geplante milliardenschwere Übernahme des Medienkonzerns Time Warner vor Gericht durchboxen. AT&Ts Prozessanwalt Dan Petrocelli sagte dem Sender CNBC am Dienstag, dass das Fusionsvorhaben keine Bedrohung für die Verbraucher darstelle. Die Klage des Justizministeriums sei deshalb "töricht".
 

Newsticker

AT&T-Anwalt will für Time-Warner-Kauf vor Gericht ziehen

Wien/Wels (APA) - Der oberösterreichische Industrielle Stefan Pierer hat über ihm nahestehende Gesellschaften seinen Anteil an der KTM Industries AG weiter aufgestockt. Die Pierer Industrie AG habe von Organen der KTM Industries AG sowie von der Gesellschaft nahestehenden Personen insgesamt 12,2 Mio. Aktien zu je 4,80 Euro/Aktie erworben. Das entspreche rund 5,42 Prozent des Grundkapitals.
 

Newsticker

Pierer stockt bei KTM Industries auf