Griechenland - Schuldenkrise erschwert Börsengänge

Die Börsenaspiranten leiden unter den turbulenten Zeiten an den Aktienmärkten. Denn wegen des Hin und Her im griechischen Schuldendrama haben in den vergangenen Wochen die Kurse stark geschwankt. Mehrere Unternehmen sagten daraufhin ihren geplanten Börsengang ab oder verschoben ihn auf unbestimmte Zeit.

In Deutschland auf Eis gelegt haben die Pläne der Solar- und Windparkbetreiber Chorus Clean Energy, die Berliner Wohnimmobiliengesellschaft Ado oder der Damenmodehändler CBR ("Street One", "Cecil"). Der Online-Schmuckhändler Elumeo wagte trotz allem den Sprung aufs Parkett - und rutschte aus. Der Kurs fiel leicht unter den Ausgabepreis der Aktie.

Dabei war das Börsenklima kurz zuvor noch blendend: Der deutsche Leitindex DAX erklomm im April ein Allzeithoch, beflügelt von der Geldschwemme der Europäischen Zentralbank. Zu den erfolgreichen Börsengängen mit starken Kursgewinnen gehören der Onlinehändler Zalando und der Autozulieferer Hella, die aber beide noch Ende vergangenen Jahres den Schritt an den Aktienmarkt gemacht hatten.

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will angesichts ihrer Probleme bei Pünktlichkeit und Wartung der Fahrzeuge mehr Mitarbeiter als je zuvor einstellen. Auch 2019 sollten rund 20.000 neue Eisenbahner ins Unternehmen kommen, geht aus Konzernunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen. Zuletzt war von rund 15.000 die Rede.
 

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Deutsche Bahn will 2019 weitere 20.000 Mitarbeiter einstellen

Ingolstadt/Düsseldorf (APA/dpa) - Der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Geschäftsführer des Handelskonzerns MediaMarktSaturn, Wolfgang Kirsch, muss seinen Posten räumen. "Nach 25 Jahren bei MediaMarktSaturn hat Wolfgang Kirsch für sich erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist zu gehen, um einer neuen Führung Raum zu geben", teilte der nun verbleibende Geschäftsführer, Ferran Reverter, am Mittwoch in Ingolstadt mit.
 

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Deutschlandchef von MediaMarktSaturn muss gehen

Wien (APA) - Die Österreichische Post AG setzt auf Kontinuität und hat erneut Georg Pölzl zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode laufe noch bis Ende September 2019 und werde danach um drei Jahre verlängert, mit anschließender Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. Das wurde in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte die Post heute, Mittwoch, mit.
 

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Georg Pölzl bleibt Chef der Österreichischen Post