Griechenland - Schelling begrüßt Gespräche mit Troika

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) begrüßt die nunmehr für Mittwoch vereinbarten Gespräche zwischen Griechenland und den Gläubiger-Institutionen EZB, EU-Kommission und IWF. Die Eurogruppe wisse derzeit noch nicht, welche Maßnahmen Griechenland setze, um die Geldmittel für die Schuldentilgung aufzubringen, sagte Schelling am Dienstag vor Beratungen der EU-Finanzminister.

Schelling sagte, er hoffe, dass der Zeitplan für das Griechenland-Hilfsprogramm einzuhalten sei. Die Eurogruppe habe gestern klargestellt, dass die Zeit genützt werden müsse. So müsse Griechenland klarstellen, dass es Zusagen erfülle, und das Programm abgeschlossen werden, dann könnten Geldmittel fließen. "Ich glaube, dass das der einzige und richtige Weg ist", sagte der Finanzminister.

"Wir müssen uns zurückziehen auf das Memorandum of Understanding, das seinerzeit beim zweiten Programm gemacht wurde", sagte Schelling. Dieses sei zu erfüllen. "Daher ist es gut, wenn die Troika und Griechenland jetzt ab morgen diesen Prozess aktiv wieder fortsetzen, damit wir zu Ergebnissen kommen."

Eine Aufklärung, wie Griechenland die ausstehende Schulden begleichen will, habe die Eurogruppensitzung nicht gebracht, sagte Schelling. "Die einzige Nachricht, die wir noch immer aktuell haben, ist dass Griechenland sagt, sie werden alle Schulden termingerecht erfüllen. Mehr wissen wir derzeit auch nicht."

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor