Griechenland - Schelling begrüßt Gespräche mit Troika

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) begrüßt die nunmehr für Mittwoch vereinbarten Gespräche zwischen Griechenland und den Gläubiger-Institutionen EZB, EU-Kommission und IWF. Die Eurogruppe wisse derzeit noch nicht, welche Maßnahmen Griechenland setze, um die Geldmittel für die Schuldentilgung aufzubringen, sagte Schelling am Dienstag vor Beratungen der EU-Finanzminister.

Schelling sagte, er hoffe, dass der Zeitplan für das Griechenland-Hilfsprogramm einzuhalten sei. Die Eurogruppe habe gestern klargestellt, dass die Zeit genützt werden müsse. So müsse Griechenland klarstellen, dass es Zusagen erfülle, und das Programm abgeschlossen werden, dann könnten Geldmittel fließen. "Ich glaube, dass das der einzige und richtige Weg ist", sagte der Finanzminister.

"Wir müssen uns zurückziehen auf das Memorandum of Understanding, das seinerzeit beim zweiten Programm gemacht wurde", sagte Schelling. Dieses sei zu erfüllen. "Daher ist es gut, wenn die Troika und Griechenland jetzt ab morgen diesen Prozess aktiv wieder fortsetzen, damit wir zu Ergebnissen kommen."

Eine Aufklärung, wie Griechenland die ausstehende Schulden begleichen will, habe die Eurogruppensitzung nicht gebracht, sagte Schelling. "Die einzige Nachricht, die wir noch immer aktuell haben, ist dass Griechenland sagt, sie werden alle Schulden termingerecht erfüllen. Mehr wissen wir derzeit auch nicht."

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte