Griechenland - Schelling begrüßt Gespräche mit Troika

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) begrüßt die nunmehr für Mittwoch vereinbarten Gespräche zwischen Griechenland und den Gläubiger-Institutionen EZB, EU-Kommission und IWF. Die Eurogruppe wisse derzeit noch nicht, welche Maßnahmen Griechenland setze, um die Geldmittel für die Schuldentilgung aufzubringen, sagte Schelling am Dienstag vor Beratungen der EU-Finanzminister.

Schelling sagte, er hoffe, dass der Zeitplan für das Griechenland-Hilfsprogramm einzuhalten sei. Die Eurogruppe habe gestern klargestellt, dass die Zeit genützt werden müsse. So müsse Griechenland klarstellen, dass es Zusagen erfülle, und das Programm abgeschlossen werden, dann könnten Geldmittel fließen. "Ich glaube, dass das der einzige und richtige Weg ist", sagte der Finanzminister.

"Wir müssen uns zurückziehen auf das Memorandum of Understanding, das seinerzeit beim zweiten Programm gemacht wurde", sagte Schelling. Dieses sei zu erfüllen. "Daher ist es gut, wenn die Troika und Griechenland jetzt ab morgen diesen Prozess aktiv wieder fortsetzen, damit wir zu Ergebnissen kommen."

Eine Aufklärung, wie Griechenland die ausstehende Schulden begleichen will, habe die Eurogruppensitzung nicht gebracht, sagte Schelling. "Die einzige Nachricht, die wir noch immer aktuell haben, ist dass Griechenland sagt, sie werden alle Schulden termingerecht erfüllen. Mehr wissen wir derzeit auch nicht."

Rom/Amsterdam (APA) - Nach seiner überraschenden Ernennung zum neuen Chef des Autobauers Fiat Chrysler (FCA) macht sich der britische Manager Mike Manley nun in Turin an die Arbeit. Am Montag leitete er ein erstes Treffen des Group Executive Council, dem Gremium aus den Chefs der verschiedenen Gruppenbereiche, berichteten italienische Medien.
 

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Neuer Fiat Chrysler-Chef Manley macht sich in Turin an die Arbeit

Palo Alto (Kalifornien) (APA/AFP) - Der US-Elektroautobauer Tesla fordert laut einem Bericht des "Wall Street Journal" Geld von Zulieferern zurück. Tesla habe vergangene Woche an einige seine Zulieferer eine entsprechende Aufforderung geschickt, berichtete die Zeitung am Montag unter Berufung auf das Schreiben.
 

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Tesla fordert Geld von Zulieferern zurück

Linz (APA) - Der Zivilprozess gegen die Frau und die Kinder des Drogeriemarktgründers Anton Schlecker am Landesgericht Linz ist mit einem Vergleich in Millionenhöhe beendet worden. Der Masseverwalter der österreichischen Schlecker-Nachfolgerkette dayli, Rudolf Mitterlehner, bestätigte der APA am Montag einen entsprechenden Bericht der "Bild am Sonntag". Über den Betrag wurde Stillschweigen vereinbart.
 

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Vergleich in Millionenhöhe im Schlecker-Prozess in Linz