Griechenland - Schäuble bleibt im Schuldenstreit hart

Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble beharrt im Schuldenstreit mit Griechenland vor der Auszahlung von Hilfsgeldern auf die vollständige Umsetzung des laufenden Rettungsprogramms. "Bevor das nicht stattfindet, passiert gar nichts", unterstrich Schäuble am Dienstag nach einem Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel.

Griechenland müsse mit den drei Institutionen von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) darüber reden, dass das Memorandum of Understading erfüllt werde.

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis sei in der Eurogruppe mit seiner Meinung allein gestanden, dass seit dem letzten Treffen am 20. Februar keine Zeit verschwendet worden sei, sagte Schäuble. In der Eurogruppe sei man einer Meinung gewesen, dass Expertenteams der Institutionen, die einst "Troika" genannt wurden, auch in Athen arbeiten müssten.

Zum Vorschlag von Varoufakis, dass Vertreter der Institutionen nur einzeln in Athen technische Gespräche führen sollten, sagte Schäuble: "Da werden seine Vorstellungen korrigiert werden. Nein." Varoufakis habe das Prozedere schon in der Erklärung am 20. Februar unterschrieben. "Er muss sie mal lesen." Die Institutionen müssten die Überprüfungen gemeinsam durchführen, sagte Schäuble.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach