Griechenland - Schäuble bleibt im Schuldenstreit hart

Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble beharrt im Schuldenstreit mit Griechenland vor der Auszahlung von Hilfsgeldern auf die vollständige Umsetzung des laufenden Rettungsprogramms. "Bevor das nicht stattfindet, passiert gar nichts", unterstrich Schäuble am Dienstag nach einem Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel.

Griechenland müsse mit den drei Institutionen von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) darüber reden, dass das Memorandum of Understading erfüllt werde.

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis sei in der Eurogruppe mit seiner Meinung allein gestanden, dass seit dem letzten Treffen am 20. Februar keine Zeit verschwendet worden sei, sagte Schäuble. In der Eurogruppe sei man einer Meinung gewesen, dass Expertenteams der Institutionen, die einst "Troika" genannt wurden, auch in Athen arbeiten müssten.

Zum Vorschlag von Varoufakis, dass Vertreter der Institutionen nur einzeln in Athen technische Gespräche führen sollten, sagte Schäuble: "Da werden seine Vorstellungen korrigiert werden. Nein." Varoufakis habe das Prozedere schon in der Erklärung am 20. Februar unterschrieben. "Er muss sie mal lesen." Die Institutionen müssten die Überprüfungen gemeinsam durchführen, sagte Schäuble.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte