Griechenland - Schäuble bleibt im Schuldenstreit hart

Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble beharrt im Schuldenstreit mit Griechenland vor der Auszahlung von Hilfsgeldern auf die vollständige Umsetzung des laufenden Rettungsprogramms. "Bevor das nicht stattfindet, passiert gar nichts", unterstrich Schäuble am Dienstag nach einem Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel.

Griechenland müsse mit den drei Institutionen von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) darüber reden, dass das Memorandum of Understading erfüllt werde.

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis sei in der Eurogruppe mit seiner Meinung allein gestanden, dass seit dem letzten Treffen am 20. Februar keine Zeit verschwendet worden sei, sagte Schäuble. In der Eurogruppe sei man einer Meinung gewesen, dass Expertenteams der Institutionen, die einst "Troika" genannt wurden, auch in Athen arbeiten müssten.

Zum Vorschlag von Varoufakis, dass Vertreter der Institutionen nur einzeln in Athen technische Gespräche führen sollten, sagte Schäuble: "Da werden seine Vorstellungen korrigiert werden. Nein." Varoufakis habe das Prozedere schon in der Erklärung am 20. Februar unterschrieben. "Er muss sie mal lesen." Die Institutionen müssten die Überprüfungen gemeinsam durchführen, sagte Schäuble.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

Newsticker

US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

Newsticker

Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen