Griechenland - Rückzahlungen von 2,8 Mrd. Euro im April fällig

Griechenland muss im April insgesamt 2,8 Mrd. Euro an Rückzahlungen für Hilfsgelder leisten. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erhält dabei 400 Mio. Euro, die in den nächsten Tagen fällig werden. Darüber hinaus sind 2,4 Mrd. Euro für kurzfristige Anleihen (sogenannte T-Bills) zurückzuzahlen.

Insgesamt fällt bis Ende Juni - dem Auslaufen des dann zum zweiten Mal verlängerten zweiten Rettungspakets für Athen - eine Summe von 9,8 Mrd. Euro für Athen an. Den größten Teil nehmen dabei kurzfristige Anleihen mit einer Rückzahlungssumme von 7,2 Mrd. Euro ein. An den IWF sind in den nächsten drei Monaten 2,6 Mrd. Euro zu retournieren.

Das schuldengeplagte Griechenland hat bisher zwei Rettungspakete von EU und IWF erhalten. Insgesamt wurden dabei 235 Mrd. Euro ausbezahlt. Die Rückzahlung des Kapitals beginnt erst frühestens 2020 und endet 2058. Die Rückzahlung der Zinslast ist relativ gering, weil die Zinshöhe eben sehr niedrig ist.

Aus dem zweiten Rettungsprogramm sind noch 1,8 Mrd. Euro als letzte Tranche offen. Der IWF soll noch 8,2 Mrd. Euro an Hilfen für Athen überweisen - allerdings läuft das Programm des Internationalen Währungsfonds bis Ende März 2016.

Die Euro-Arbeitsgruppe hat unterdessen Mittwochnachmittag ab 15.00 Uhr mit der Sichtung der jüngst von der griechischen Regierung übermittelten konkreten Punkte zur Erfüllung der Sparauflagen begonnen. Im Vorfeld hatte es allerdings bereits geheißen, dass Formulierungen Athens zu wolkig seien und weiterhin entscheidende Details mit Zahlenunterfütterung fehlten. Eine Eurogruppen-Sitzung, die weitere Hilfsgelder an Griechenland freigeben könnte, ist vorerst noch nicht klar abzusehen. Ursprünglich war nach Ostern Mitte der kommenden Woche eine Sondertagung der Währungsunion im Gespräch, doch hieß es in EU-Ratskreisen, es könnte wiederum nur eine Sitzung der Arbeitsgruppe werden.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne