Griechenland - Reiseveranstalter verlangen "Drachmen-Klauseln"

Internationale Reiseveranstalter verlangen von den Hoteliers in Griechenland bei neuen Vertragsabschlüssen angeblich Sonderklauseln für den Fall eines Ausscheidens des pleitebedrohten Landes aus der Eurogruppe. Wie die Zeitung "Kathimerini" am Donnerstag berichtete, wollen mehrere Tourismuskonzerne die "Drachmen-Klauseln" in die Verträge für die Reisesaison 2016 aufnehmen.

Die Unternehmen wollten sich damit für den Fall absichern, dass Griechenland die gemeinsame Währung verlassen ("Grexit") und zur Drachme zurückkehren müsse. Danach sollen die griechischen Hoteliers für zusätzliche Kosten aufkommen, die den Reiseveranstaltern durch einen "Grexit" entstehen könnten.

Der griechische Tourismusverband SETE riet den Hotelbesitzern dazu, die Unterzeichnung der Verträge für 2016 so lange aufzuschieben, bis die Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den internationalen Geldgebern abgeschlossen seien. Die Hoteliers sind jedoch auf die Zahlungen der Tourismuskonzerne in diesem Jahr besonders angewiesen. Aufgrund der Finanzkrise erhielten sie von den griechischen Banken kaum noch Kredite, schrieb das Blatt.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"