Griechenland fiel im 1. Quartal zurück in die Rezession

Das Sorgenkind des Euroraums, Griechenland, ist zum Jahresstart zurück in die Rezession gefallen. Das bestätigte am Freitag das nationale Statistikamt Elstat in einer zweiten Schätzung. Demnach schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal um 0,2 Prozent, nach einem Rückgang von 0,4 Prozent im Schlussquartal 2014.

Bei zwei aufeinanderfolgenden Quartalen mit negativen Wachstumsraten sprechen Ökonomen von einer Rezession. Damit bestätigten sich Befürchtungen zahlreicher Experten. Wegen des Schuldenstreits der neuen griechischen Regierung mit ihren Geldgebern war ein erneuter Wirtschaftseinbruch befürchtet worden. Dabei hatte sich die Konjunktur seit Anfang 2014 von ihrer jahrelangen Talfahrt erholt. Analysten hegten die Hoffnung, dass die Wende zum Besseren geschafft sei. Das hat sich mit dem abermaligen Einbruch zerschlagen.

Laut Elstat wurde das Wachstum des pleitebedrohten EU-Mitglieds im ersten Quartal am stärksten durch die gesunkenen Investitionen belastet. Diese gingen zum Vorquartal um 7,5 Prozent zurück. Die Konsumausgaben stagnierten. Die Ausfuhren gingen um 0,6 Prozent zurück, die Einfuhren verringerten sich um 0,7 Prozent.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro