Griechenland - Presse sieht Tsipras Partei am Rande einer Spaltung

Fast die gesamte griechische Presse sieht die linke Regierungspartei Syriza am Donnerstag kurz vor einer Spaltung. In den frühen Morgenstunden billigte das griechische Parlament ein weiteres Reformpaket. Dabei verweigerten erneut zahlreiche Syriza-Abgeordnete Ministerpräsident Alexis Tsipras die Treue.

"Ganz nah an einer Spaltung", titelt die konservative Zeitung "Kathimerini". Die "zentrifugalen Kräfte", die in der Syriza-Partei wirkten, hätten sich erneut gezeigt. Regierungschef Tsipras habe seinerseits die linke Regierung zu einer Festung erklärt, die er nicht freiwillig verlassen werde.

Die Zeitung der politischen Mitte "Ta Nea" meint, Tsipras werde unnachgiebig für eine Einigung mit den Gläubigern kämpfen. Danach wolle er mit den Abweichlern abrechnen.

"Der Spalt bleibt", titelt die linke Zeitung "I Efimerída ton Syntaktón". Der Riss innerhalb der Syriza sei nach wie vor groß - trotz eines etwas besseren Ergebnisses als bei der Abstimmung in der vergangenen Woche. Die Regierungsmehrheit sei zum zweiten Mal binnen weniger Tage verloren gegangen.

Die Boulevardzeitung "Ethnos" spielt mit dem Namen der größten Gruppe der innerparteilichen Opposition in der Syriza, der linken Plattform: "Plattform der Scheidung", schreibt das Blatt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro