Griechenland - Ölpreise auf tiefstem Stand seit April

Die Ölpreise sind am Montag stark gesunken. Nach einem deutlichen Rückgang in der Früh fiel der Kurs am Vormittag weiter. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete mittags 58,95 US-Dollar (53,1 Euro), um 1,37 US-Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel noch stärker um 2,44 Dollar auf 54,50 Dollar.

Beide Ölpreise befinden sich damit auf dem tiefsten Stand seit Mitte April. Analysten der Commerzbank führen den Preisrückgang auf das "Nein" der griechischen Bevölkerung beim Referendum am Sonntag, auf das Minus an den chinesischen Aktienmärkten und auf das weiterhin bestehende Überangebot zurück. In den USA seien die Lagerbestände erstmals seit neun Wochen wieder gestiegen und es werde erstmals seit mehr als einem halben Jahr wieder mehr nach Öl gebohrt.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker