Griechenland - Niederlande fordern mehr Tempo von Athen

Im Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen europäischen Partnern haben die Niederlande Athen zu rascheren Schritten aufgefordert. "Sie sollten sich so schnell wie möglich bewegen", sagte Finanzstaatssekretär Eric Wiebes am Montag vor Beratungen der Eurogruppe zu Griechenland.

Griechenland habe bisher erst eine erste Reformenliste vorgelegt, sagte der Staatssekretär. "Aber ich denke, sie sollten das Tempo beschleunigen." Die Eurogruppe wird laut Wiebes am Montag nichts beschließen, die Beschlussfassung stehe erst im April an.

Angesprochen auf Drohungen aus Athen, bei einem Zusammenbruch der griechischen Wirtschaft die EU mit Immigranten zu überschwemmen, zeigte sich Wiebes zurückhaltend. "Wir brauchen ein ganzes Maßnahmenpaket." Diese müsse von den Gläubigerinstitutionen - EU-Kommission, EZB und IWF - gebilligt werden. "Der Rest sind Geschichten und Gerüchte."

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht