Griechenland - Neue Verluste für griechische Banken an Athener Börse

Athen - Die griechische Börse hat am Mittwoch den dritten Tag in Folge mit Verlusten geöffnet. Im Tagesverlauf wurde für den Leitindex Athex Composite ein Minus von gut zwei Prozent verzeichnet. Vor allem die vier systemrelevanten Banken des Landes rauschten erneut in den Keller.

Die Aktien der Piraeus Bank und der Alpha Bank fielen erneut in Richtung minus 30 Prozent. Dies ist der größtmögliche Tagesverlust. Die Eurobank nahm etwas weniger Schaden (minus 21,13 Prozent). Lediglich die National Bank (NBG) konnte sich am Vormittag mit minus 1,66 Prozent halten.

Am Montag - dem ersten Handelstag nach gut einem Monat Zwangspause - hatte es an der Athener Börse einen Kurssturz von gut 16 Prozent gegeben. Am Dienstag erholte sich der Leitindex Athex Composite deutlich und lag am Schluss mit einem Minus von 1,22 Prozent bei 659,94 Punkten.

Für den Handel galten am Mittwoch weiter Einschränkungen: Anleger mit Geldeinlagen bei griechischen Banken können bis auf Weiteres nur dann Aktien kaufen, wenn sie dafür Geldmittel aus dem Ausland bringen oder Bargeld anlegen.

Die Schließung der Athener Börse war Teil der am 29. Juni verhängten Kapitalverkehrskontrollen, die einen Zusammenbruch der griechischen Banken verhindern sollten. Die Griechen hatten in den vergangenen Monaten aus Angst vor einem Bankencrash mehrere Milliarden Euro von ihren Konten abgehoben.

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Politik

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Doha (APA) - US-Außenminister Rex Tillerson sieht einen Lösungsansatz in der Krise um das von seinen Nachbarstaaten blockierte Golf-Emirat Katar in weiter Ferne. "Es gibt keine starken Hinweise darauf, dass die Parteien schon bereit dafür sind, miteinander zu reden", sagte Tillerson am Sonntagabend bei einem Besuch in Katars Hauptstadt Doha.
 

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Tillerson sieht Lösung in Katar-Krise noch in weiter Ferne

Frankfurt (APA/dpa) - Die Deutsche Bundesbank traut der deutschen Wirtschaft ein starkes drittes Quartal zu. Die Konjunktur befinde sich weiter in einem kräftigen Aufschwung und "könnte im dritten Vierteljahr 2017 das hohe Expansionstempo des ersten Halbjahres gehalten haben", erklärte die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.
 

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Bundesbank erwartet Fortsetzung des kräftigen Aufschwungs