Griechenland sammelte 1,3 Mrd. Euro frisches Kapital ein

Athen - Im Ringen um frisches Geld hat Griechenland über neue Staatsanleihen 1,3 Mrd. Euro eingenommen. Für die Schuldtitel mit dreimonatiger Laufzeit sei mit 2,7 Prozent aber ein höherer Zinssatz fällig als im vergangenen Monat, teilte die zuständige Behörde am Mittwoch mit. Bei der vorangegangenen Ausgabe von Staatsanleihen mit dieser Laufzeit waren noch 2,5 Prozent Zinsen fällig gewesen.

Staatsanleihen mit langen Laufzeiten kann Griechenland derzeit wegen unbezahlbarer Zinsen nicht platzieren, da Anleger aufgrund der tiefgreifenden Schuldenkrise skeptisch sind. Um kurzfristig an Geld zu kommen, gibt die Regierung deshalb Anleihen mit kurzer Laufzeit aus.

Griechenland muss noch in diesem Monat rund 6 Mrd. Euro an Schulden zurückzahlen, darunter 1,5 Mrd. Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF). Angesichts schleppender Steuereinnahmen hatte die Ende Jänner gewählte Regierung auch überlegt, sich Geld aus der staatlichen Pensionskasse oder von den EU-Landwirtschaftsbeihilfen zu leihen, um seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Paris (APA/Reuters) - Frankreich will die Steuerlast von Unternehmen und Verbrauchern im nächsten Jahr um fast 25 Milliarden Euro senken. Dabei sollen die Abgaben bei den privaten Haushalten um sechs Milliarden Euro fallen und bei Firmen um 18,8 Milliarden Euro, wie aus dem am Montag veröffentlichten Gesetz für den Haushalt 2019 hervorgeht.
 

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Frankreich nimmt für Steuersenkungen höheres Defizit in Kauf

Berndorf (APA) - Bei der niederösterreichischen Berndorf AG ist ein Wechsel an der Spitze geplant: Peter Pichler kündigte anlässlich von Jubiläumsfeiern an, den Vorstandsvorsitz 2020 an seinen Kollegen Franz Viehböck zu übergeben. Gleichzeitig wird Sonja Zimmermann laut Aussendung des Unternehmens von Montag von ihrem Vater, Mehrheitsaktionär Norbert Zimmermann, den Vorsitz im Aufsichtsrat übernehmen.
 

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Franz Viehböck wird 2020 Vorstandsvorsitzender der Berndorf AG

Prag/Wien (APA) - Kapsch TrafficCom könnte früher als erwartet als Betreiber des tschechischen Lkw-Mautsystems durch das slowakisch-tschechische Konsortium SkyToll/CzechToll ersetzt werden. Das hat der Sprecher des tschechischen Verkehrsministeriums, Jakub Stadler, gegenüber der Tageszeitung "Hospodarske noviny" (Online-Ausgabe) nicht ausgeschlossen.
 

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Kapsch könnte Betrieb des tschechischen Lkw-Mautsystem früher abgeben