Griechenland sammelte 1,3 Mrd. Euro frisches Kapital ein

Athen - Im Ringen um frisches Geld hat Griechenland über neue Staatsanleihen 1,3 Mrd. Euro eingenommen. Für die Schuldtitel mit dreimonatiger Laufzeit sei mit 2,7 Prozent aber ein höherer Zinssatz fällig als im vergangenen Monat, teilte die zuständige Behörde am Mittwoch mit. Bei der vorangegangenen Ausgabe von Staatsanleihen mit dieser Laufzeit waren noch 2,5 Prozent Zinsen fällig gewesen.

Staatsanleihen mit langen Laufzeiten kann Griechenland derzeit wegen unbezahlbarer Zinsen nicht platzieren, da Anleger aufgrund der tiefgreifenden Schuldenkrise skeptisch sind. Um kurzfristig an Geld zu kommen, gibt die Regierung deshalb Anleihen mit kurzer Laufzeit aus.

Griechenland muss noch in diesem Monat rund 6 Mrd. Euro an Schulden zurückzahlen, darunter 1,5 Mrd. Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF). Angesichts schleppender Steuereinnahmen hatte die Ende Jänner gewählte Regierung auch überlegt, sich Geld aus der staatlichen Pensionskasse oder von den EU-Landwirtschaftsbeihilfen zu leihen, um seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte