Griechenland sammelte 1,3 Mrd. Euro frisches Kapital ein

Athen - Im Ringen um frisches Geld hat Griechenland über neue Staatsanleihen 1,3 Mrd. Euro eingenommen. Für die Schuldtitel mit dreimonatiger Laufzeit sei mit 2,7 Prozent aber ein höherer Zinssatz fällig als im vergangenen Monat, teilte die zuständige Behörde am Mittwoch mit. Bei der vorangegangenen Ausgabe von Staatsanleihen mit dieser Laufzeit waren noch 2,5 Prozent Zinsen fällig gewesen.

Staatsanleihen mit langen Laufzeiten kann Griechenland derzeit wegen unbezahlbarer Zinsen nicht platzieren, da Anleger aufgrund der tiefgreifenden Schuldenkrise skeptisch sind. Um kurzfristig an Geld zu kommen, gibt die Regierung deshalb Anleihen mit kurzer Laufzeit aus.

Griechenland muss noch in diesem Monat rund 6 Mrd. Euro an Schulden zurückzahlen, darunter 1,5 Mrd. Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF). Angesichts schleppender Steuereinnahmen hatte die Ende Jänner gewählte Regierung auch überlegt, sich Geld aus der staatlichen Pensionskasse oder von den EU-Landwirtschaftsbeihilfen zu leihen, um seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Rom/Amsterdam (APA) - Nach seiner überraschenden Ernennung zum neuen Chef des Autobauers Fiat Chrysler (FCA) macht sich der britische Manager Mike Manley nun in Turin an die Arbeit. Am Montag leitete er ein erstes Treffen des Group Executive Council, dem Gremium aus den Chefs der verschiedenen Gruppenbereiche, berichteten italienische Medien.
 

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Neuer Fiat Chrysler-Chef Manley macht sich in Turin an die Arbeit

Palo Alto (Kalifornien) (APA/AFP) - Der US-Elektroautobauer Tesla fordert laut einem Bericht des "Wall Street Journal" Geld von Zulieferern zurück. Tesla habe vergangene Woche an einige seine Zulieferer eine entsprechende Aufforderung geschickt, berichtete die Zeitung am Montag unter Berufung auf das Schreiben.
 

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Tesla fordert Geld von Zulieferern zurück

Linz (APA) - Der Zivilprozess gegen die Frau und die Kinder des Drogeriemarktgründers Anton Schlecker am Landesgericht Linz ist mit einem Vergleich in Millionenhöhe beendet worden. Der Masseverwalter der österreichischen Schlecker-Nachfolgerkette dayli, Rudolf Mitterlehner, bestätigte der APA am Montag einen entsprechenden Bericht der "Bild am Sonntag". Über den Betrag wurde Stillschweigen vereinbart.
 

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Vergleich in Millionenhöhe im Schlecker-Prozess in Linz