Griechenland - Merkel sieht gute Chancen auf bessere Zukunft

Berlin - Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sieht in der Verlängerung des Hilfsprogramms eine große Chance für Griechenland. Auf Basis der zugesagten Verpflichtungen biete sich für die neue Regierung in Athen nun die Möglichkeit, das laufende Programm erfolgreich abzuschließen, sagte Merkel am Montag in Berlin.

"Auf dieser Grundlage wünsche ich mir für Griechenland eine gute Zukunft", fügte sie hinzu. Allerdings mahnte Merkel zugleich: Jetzt gehe es darum, die griechischen Reformvorschläge zu spezifizieren.

Die Kanzlerin betonte zudem, Europa brauche noch einen langen Atem, um die Krise voll und ganz hinter sich zu lassen. Zudem unterstrich sie erneut die Notwendigkeit weiterer Reformen. Haushaltskonsolidierung und Wachstum stellten keine Gegensätze dar, davon sei sie völlig überzeugt.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht