Griechenland - Lettland und Litauen billigten neues Hilfspaket

Lettland und Litauen haben das neue Hilfspaket für das pleitebedrohte Griechenland am Montag gebilligt. In Estland wird das Parlament an diesem Dienstag über das Hilfsprogramm abstimmen. Die drei Baltenstaaten zählen zu den schärfsten Kritikern der griechischen Regierung und haben sich für harte Spar- und Reformschritte des Euro-Krisenlands ausgesprochen.

"Wir sind bereit, uns solidarisch am griechischen Rettungsprogramm zu beteiligen", sagte der lettische Finanzminister Janis Reirs nach einer Sondersitzung der Mitte-Rechts-Regierung in Riga. Dazu müsse Athen die mit den Geldgebern ausgehandelten Bedingungen für geplante Kredite von bis zu 86 Milliarden Euro erfüllen. Auch der EU-Ausschuss des lettischen Parlaments unterstützte die Position der Regierung, die einen Schuldenerlass für Griechenland kategorisch ablehnt.

Im benachbarten Litauen stimmte die Regierung dem neuen Kredit- und Reformpaket für Athen und der Auszahlung einer ersten Tranche von bis zu 26 Milliarden Euro ebenfalls zu.

In Estland genügt zur Billigung des Hilfspakets im Parlament eine einfache Mehrheit. Die Regierungskoalition von Ministerpräsident Taavi Rõivas hält 59 der 101 Sitze in der Volksvertretung Riigikogu in Tallinn. Die Opposition ist gegen weitere Hilfen für Athen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los