Griechenland - Jeder Deutsche haftet für 1.055 Euro bei Pleite

Bei einer griechischen Staatspleite haftet Deutschland einem Medienbericht zufolge für 85,2 Mrd. Euro griechischer Schulden. Die Bundesrepublik sei damit in Summe der größte Gläubiger, berichtete die deutsche "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Berechnungen des Münchner ifo-Instituts. Im Falle einer Staatspleite würde jeder Deutsche damit für 1.055 Euro haften.

Wie viel auf die Österreicherinnen und Österreicher zukommen würde, lässt sich nicht genau sagen. Danach gefragt gab sich OeNB-Gouverneur und EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny zu Wochenbeginn schweigsam. Am Rande der Volkswirtschaftlichen Tagung in Wien hieß es jedoch zur APA, ein 50-Prozent-Schuldenschnitt würde sich auf das österreichische Budget sofort mit rund 4,5 Mrd. Euro auswirken.

Insgesamt stehe Athen mit 305 Milliarden Euro bei Ländern der Eurozone in der Kreide, berichtete die "Wirtschaftswoche" mit Verweis auf die ifo-Berechnung weiter. Griechenland schuldet Frankreich demnach beispielsweise 65,1 Milliarden Euro, Italien 56,8 Milliarden Euro und Spanien 38,8 Milliarden Euro.

Wien/Warschau (APA) - Der österreichische Baukonzern Porr hat in Polen erneut den Zuschlag für ein Großprojekt erhalten: Das Auftragsvolumen für den 16 Kilometer langen Abschnitt der Schnellstraße S3 zwischen Bokow und Kamienna Gora betrage 1,35 Mrd. Zloty (rund 315 Mio. Euro), teilte die Porr am Mittwoch mit. Erst im Sommer hatte sich der Konzern einen 116 Mio. Euro schweren Bahnauftrag in dem Land gesichert.
 

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Porr sicherte sich weiteren Großauftrag in Polen

Toronto (APA/AFP) - Nicht nur Fans von Marihuana haben der vollständigen Legalisierung von Cannabis in Kanada entgegengefiebert. Auch die Wirtschaft ist gespannt auf das neue Milliardengeschäft. Kanada ist nun das zweite Land weltweit, in dem Cannabis vollständig legal ist.
 

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Cannabis-Legalisierung in Kanada kann tausende Jobs schaffen

Wien (APA) - Auch nach einem Treffen mit den Umweltsprechern der Regierungsparteien ÖVP und FPÖ am Mittwoch laufen die Umwelt-NGOs Global 2000, WWF und Greenpeace weiter Sturm gegen die Pläne der Regierung zu neuen Bestimmungen bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Alle drei Organisationen forderten einen Krisengipfel.
 

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UVP - Weiter heftige NGO-Kritik an Regierung