Griechenland - Jeder Deutsche haftet für 1.055 Euro bei Pleite

Bei einer griechischen Staatspleite haftet Deutschland einem Medienbericht zufolge für 85,2 Mrd. Euro griechischer Schulden. Die Bundesrepublik sei damit in Summe der größte Gläubiger, berichtete die deutsche "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Berechnungen des Münchner ifo-Instituts. Im Falle einer Staatspleite würde jeder Deutsche damit für 1.055 Euro haften.

Wie viel auf die Österreicherinnen und Österreicher zukommen würde, lässt sich nicht genau sagen. Danach gefragt gab sich OeNB-Gouverneur und EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny zu Wochenbeginn schweigsam. Am Rande der Volkswirtschaftlichen Tagung in Wien hieß es jedoch zur APA, ein 50-Prozent-Schuldenschnitt würde sich auf das österreichische Budget sofort mit rund 4,5 Mrd. Euro auswirken.

Insgesamt stehe Athen mit 305 Milliarden Euro bei Ländern der Eurozone in der Kreide, berichtete die "Wirtschaftswoche" mit Verweis auf die ifo-Berechnung weiter. Griechenland schuldet Frankreich demnach beispielsweise 65,1 Milliarden Euro, Italien 56,8 Milliarden Euro und Spanien 38,8 Milliarden Euro.

Zürich (APA/Reuters) - Die Rothschild Bank AG hat nach Ansicht der Schweizer Finanzmarktbehörde (Finma) in Zusammenhang mit der Korruptionsaffäre rund um den malaysischen Staatsfonds 1MDB schwer gegen Geldwäschereivorschriften verstoßen. Die Bank und eine im Trustgeschäft tätige Tochtergesellschaft hätten bei einer bedeutenden Geschäftsbeziehung die Herkunft der Vermögenswerte mangelhaft abgeklärt, teilte die Behörde am Freitag mit.
 

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Schweizer Finanzmarktaufsicht rügt Privatbank Rothschild

Sao Paulo (APA/dpa) - Der massive Einsatz von Pestiziden in der brasilianischen Landwirtschaft schadet laut der NGO Human Rights Watch (HRW) den Anrainern. Immer wieder klagten Menschen, die am Rande der großen Felder wohnen, über Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl, hieß es in einem am Freitag veröffentlichten Bericht. Langfristig könne der Kontakt mit Pflanzenschutzmitteln zu Unfruchtbarkeit und Krebs führen.
 

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Menschenrechtsorganisation kritisiert Pestizid-Einsatz in Brasilien

Mountain View (APA/AFP) - Nach einem humanitären Einsatz im vom Hurrikan "Maria" zerstörten Puerto Rico soll das Projekt Loon der Google-Mutter Alphabet jetzt Geld bringen. Anfang 2109 werde Loon seine solarbetriebenen Heliumballons in Kenia starten, um so ein Mobilfunknetz einzurichten, teilte der Chef von Loon, Alastair Westgarth, am Donnerstag mit. Loon werde dabei mit dem Unternehmen Telkom Kenya zusammenarbeiten.
 

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Google-Mutter startet 2019 Mobilfunknetz mit Heliumballons in Kenia