Griechenland - Jeder Deutsche haftet für 1.055 Euro bei Pleite

Bei einer griechischen Staatspleite haftet Deutschland einem Medienbericht zufolge für 85,2 Mrd. Euro griechischer Schulden. Die Bundesrepublik sei damit in Summe der größte Gläubiger, berichtete die deutsche "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Berechnungen des Münchner ifo-Instituts. Im Falle einer Staatspleite würde jeder Deutsche damit für 1.055 Euro haften.

Wie viel auf die Österreicherinnen und Österreicher zukommen würde, lässt sich nicht genau sagen. Danach gefragt gab sich OeNB-Gouverneur und EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny zu Wochenbeginn schweigsam. Am Rande der Volkswirtschaftlichen Tagung in Wien hieß es jedoch zur APA, ein 50-Prozent-Schuldenschnitt würde sich auf das österreichische Budget sofort mit rund 4,5 Mrd. Euro auswirken.

Insgesamt stehe Athen mit 305 Milliarden Euro bei Ländern der Eurozone in der Kreide, berichtete die "Wirtschaftswoche" mit Verweis auf die ifo-Berechnung weiter. Griechenland schuldet Frankreich demnach beispielsweise 65,1 Milliarden Euro, Italien 56,8 Milliarden Euro und Spanien 38,8 Milliarden Euro.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte