Griechenland bei 10-Jahresanleihen wieder teurer

Am Anleihenmarkt hat Griechenland auch im Jahr 2016 schlechte Aussichten: Die langfristigen Staatsanleihen sind zu hoch und damit für die Refinanzierung zu teuer. Der Rest der Eurozone kann im neuen Jahr mit gesunkenen und damit billigeren Werten punkten. Österreich Dritter mit 0,787 Prozent.

Brüssel/Wien. Griechenland kann sich am Anleihenmarkt nicht erholen. Im neuen Jahr stiegen die 10-Jahresrenditen der Hellenen deutlich auf 8,534 Prozent, Ende 2015 lagen sie bei 8,2 Prozent. Der Wert ist so hoch, dass er de facto für die Refinanzierung deutlich zu teuer ist. Der Rest der Eurozone punktete mit gesunkenen und damit billigeren Renditen.

Spitzenreiter am Mittwoch war Deutschland mit 0,459 Prozent, vor den Niederlanden (0,673 Prozent) und Österreich (0,787 Prozent).

Dahinter folgen Finnland (0,792 Prozent), Belgien (0,847 Prozent), Frankreich (0,86 Prozent), Irland (0,997 Prozent), Lettland (0,998 Prozent). Dann kommen Litauen (1,45 Prozent), Italien (1,469 Prozent), Slowenien (1,559 Prozent), Spanien (1,655 Prozent), Portugal (2,506 Prozent) und Griechenland (8,534 Prozent).

Keine täglichen Daten lagen aus Estland, Slowakei, Malta, Zypern und Luxemburg vor.

Wien (APA/Reuters) - Der Wiener Öl- und Gaskonzern OMV will trotz des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran vorerst nicht von seinen Plänen in dem Land abrücken. "Unser Vorhaben im Iran ist nicht zum Stillstand gekommen, sondern läuft weiter", sagte OMV-Vorstandsmitglied Johann Pleininger am Dienstag auf der Aktionärsversammlung.
 

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OMV will Iran-Pläne vorerst nicht abblasen

Berlin (APA/Reuters) - Nach der Einigung zwischen den USA und China im Handelsstreit hat EU-Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen die US-Regierung aufgefordert, die Europäische Union (EU) dauerhaft von Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium auszunehmen. "Wir können nichts anderes akzeptieren als die dauerhafte Ausnahme", sagte Katainen am Dienstag in Berlin.
 

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EU-Kommissionsvize pocht auf dauerhafte Ausnahme von US-Strafzöllen

Istanbul (APA/AFP) - Die türkische Lira ist auf ein neues Rekordtief gefallen, nachdem die US-Ratingagentur Fitch sich besorgt über die Unabhängigkeit der Zentralbank geäußert hat. Die türkische Währung verlor allein am Dienstag 1,3 Prozent ihres Werts gegenüber dem Dollar und notierte vorübergehend bei 4,66 Lira zum Dollar.
 

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Türkische Lira setzt Talfahrt ungebremst fort